Kooperationen

Um möglichst vielen Menschen einen Zugang zur musikalischen Bildung zu ermöglichen, kooperiert die Musikschule mit Kindergärten, Familienzentren, Grundschulen, weiterführenden Schulen und Senioreneinrichtungen im Stadtgebiet.

 

Kooperationen mit Kindergärten und Familienzentren

Die Musikschule bietet in Kooperation mit Kindergärten bzw. Familienzentren Kurse in der Musikalischen Früherziehung an. Unsere Musikpädagoginnen erteilen den wöchentlichen Unterricht direkt vor Ort in der jeweiligen Einrichtung, sodass möglichst viele Kindergartenkinder erreicht werden.

Seit Januar 2019 kooperieren die Musikschule und der CJD Kindergarten Rauschendorf im Rahmen des Projektes „Ludwig goes Kita“ („LuKi“). Aus Anlass des 250. Geburtstages von Ludwig van Beethoven führt der Rhein-Sieg-Kreis in Kooperation mit den öffentlichen Musikschule des Rhein-Sieg-Kreises das auf zwei Jahre angelegte LuKi-Projekt durch, an dem insgesamt 28 Kindertagesstätten in den 19 Kommunen des Kreises teilnehmen. Ziel des Projektes ist es u.a., die musikalische Bildung im Kita-Alltag zu stärken und den Kindern die Musik und die Person Beethovens näher zu bringen.

Das LuKi-Projekt wird im Rahmen des Beethoven-Jubiläums BTHVN2020 aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, des Landes Nordrhein-Westfalen, der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises gefördert. Das Projekt wird darüber hinaus durch den Rhein-Sieg-Kreis unterstützt.


 

Kooperationen mit Grundschulen

 

 

Seit dem Schuljahr 2016/2017 kooperiert die Musikschule mit der Gemeinschaftsgrundschule Königswinter-Oberdollendorf im Rahmen des kulturellen Bildungsprogramms JeKits (Jedem Kind Instrumente, Tanzen, Singen), das vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert wird. Im Mittelpunkt des Programms, das an der GGS Oberdollendorf mit dem Schwerpunkt "Instrumente" durchgeführt wird, steht das gemeinsame Musizieren von Anfang an.

Im ersten JeKits-Jahr (JeKits 1) entdecken alle Kinder, die die erste Klasse an der GGS Oberdollendorf besuchen, spielerisch die Welt der Musik - es wird gesungen, auf verschiedenen Instrumenten musiziert und den Kindern so ein Einstieg in das gemeinsame Musizieren ermöglicht. Der JeKits 1-Unterricht findet einmal pro Woche im Klassenverband statt und ist Teil des Schulunterrichts. Unterrichtet wird im sogenannten "Tandem": Die Musikschullehrkraft gestaltet die Stunde gemeinsam mit der Grundschullehrkraft. Die Teilnahme an JeKits 1 ist verpflichtend und kostenfrei.

Im zweiten JeKits-Jahr (JeKits 2) besteht für alle interessierten und angemeldeten Kinder der zweiten Klassen die Möglichkeit, die im ersten JeKits-Jahr gelernten Inhalte weiterzuführen und zu vertiefen. Die Kinder erhalten zwei Unterrichtsstunden à 45 Minuten pro Woche: Im JeKits-Orchester wird von Anfang an gemeinsam musiziert und im Unterricht in der Instrumentalgruppe erweitern die Kinder ihre Fertigkeiten und musikalischen Kenntnisse am gewählten Instrument. Der Unterricht wird von qualifizierten Lehrkräften der Musikschule durchgeführt. Die Teilnahme an JeKits 2 ist freiwillig und kostenpflichtig (23 Euro/Monat) und bedarf einer Anmeldung.

Weitere Informationen zum JeKits-Programm finden Sie unter www.jekits.de



Kooperationen mit weiterführenden Schulen

In Kooperation mit dem Gymnasium am Oelberg in Königswinter-Oberpleis bietet die Musikschule Jazz-Dance-Kurse an.


Kooperationen mit Senioreneinrichtungen

Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

Um dem demographischen Wandel Rechnung zu tragen und auch Seniorinnen und Senioren zu erreichen, kooperiert die Musikschule seit 2020 mit zwei Seniorenheimen im Stadtgebiet. Einmal pro Woche besucht eine Lehrkraft der Musikschule die beiden Seniorenheime, um gemeinsam mit einer Gruppe von Bewohnerinnen und Bewohnern zu musizieren. Gemeinsames Singen, das Spiel auf Instrumenten, Sitztänze und Musikhören stehen dabei u.a. auf dem Programm.

Das musikgeragogische Kooperationsprojekt wird im Rahmen der Förderung profil- und strukturbildender Musikschulaktivitäten mit Fördermitteln des Landes Nordrhein-Westfalens finanziert und zudem durch die Stiftung der Familie Lemmerz unterstützt.