InsoFa-Beratung zum Kinderschutz

InsoFa-Flyer
InsoFa-Flyer

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen!

Das Bundeskinderschutzgesetz (§§ 8a Abs. 4, 8b Abs.1 SGB VIII und § 4 Abs. 2 KKG) verpflichtet Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, Schulen sowie Geheimnisträger (Ärzte, Therapeuten etc.) dazu, in Fragen des Kinderschutzes eng miteinander zu kooperieren. Darüber hinaus besteht ein Anspruch auf Inanspruchnahme einer Insoweit erfahrenen Fachkraft(InsoFa).

Gem. den nach § 8a Abs. 4 SGB VIII zu treffenden Vereinbarungen zwischen den Jugendämtern und Einrichtungen bzw. Trägern der Kinder- und Jugendhilfe sind diese bei Anhaltspunkten einer möglichen Kindeswohlgefährdung dazu verpflichtet, eine interne Gefährdungseinschätzung vorzunehmen, bei der eine insoweit erfahrene Fachkraft beratend hinzugezogen wird.

Die InsoFa-Beratung ist den MitarbeiterInnen der Familien- und Erziehungsberatungsstelle (FEB) seit dem 01.01.2014 als fachdienstliche Aufgabe für die Jugendämter der Städte Bad Honnef und Königswinter übertragen worden. Die InsoFa-Beratung ist ein Angebot für Sie als Menschen, die mit Kindern und Jugendlichen beruflich und nebenberuflich in Kontakt stehen. Als besondere Aufgabe bieten die MitarbeiterInnen der FEB zudem die InsoFa-Beratung auch für ehrenamtlich Tätige der Städte Bad Honnef und Königswinter an.

Als MitarbeiterInnen der Familien- und Erziehungsberatungsstelle stehen wir Ihnen in Fragen des Kinderschutzes immer dann zur Verfügung, wenn Sie in Verdachtsmomenten einer möglichen Kindeswohlgefährdung eine externe Beratung in Anspruch nehmen möchten oder müssen.

Die InsoFa-Beratung ist vertraulich, unterliegt der Schweigeplicht und erfolgt auf Wunsch auch anonym. Das Beratungsangebot ist kostenfrei.

Den aktuellen Flyer Fachberatung der FEB im Kinderschutz finden Sie hier.

Ziele der InsoFa-Beratung

Das Ziel der InsoFa-Beratung ist, Sie fallbezogen so zu beraten, dass es Ihnen als fallverantwortliche/r MitarbeiterIn in Verdachtsmomenten einer möglichen Kindeswohlgefährdung bestmöglich gelingt:

a.)  gewichtige Anhaltspunkte bezüglich einer möglichen Kindeswohlgefährdung wahrzunehmen.
b.)  fundiert einzuschätzen, ob und ggf. inwieweit eine Kindeswohlgefährdung vorliegt.
c.)  zu wissen, welche konkreten Schritte bezüglich des weiteren Handelns notwendig sind, um eine mögliche oder drohende
      Kindeswohlgefährdung abzuwenden und das Wohl des Kindes im Rahmen Ihrer Verantwortlichkeit wirksam zu schützen.

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