Internationaler Frauentag

Historisches Bild der Frauenbewegung
Historisches Bild der Frauenbewegung

Internationaler Frauentag 2018

anlässlich des Internationalen Frauentages am Donnerstag, 08. März 2018, finden verschiedene Veranstaltungen statt:


  • Zwischen den Fronten - Frauen auf der Flucht von und nach Europa. Mehr...
  • Einladung zum Frauenempfang mit Hannelore Kraft und Manuela Schwesig. Herzlich laden wir zu einem Abend mit Talk, Get2gether und anschließender Filmvorführung in einem besonderen Ambiente ein. Erfahren Sie mehr über unseren Plan für NRW, mit dem wir auch das Thema Gleichstellung weiter voran treiben. Mehr...
  • »Damenwahl« Einladung der Landeshauptstadt Düsseldorf zum Internationalen Frauentag. Mehr...
  • Frauenrechtsverletzungen und die Situation von Mädchen und Frauen in der Türkei - Diskussion aktueller Entwicklungen. Mehr...
  • In Kooperation mit dem Verein "Frauen helfen Frauen" bietet das Kur-Theater, Königstraße 19, am Weltfrauentag, dem 8. März, den Kinofilm "Paula - Mein Leben soll ein Fest sein" an. Los geht es um 20:15 Uhr. Einlass ist ab 19:30 Uhr. Der Eintritt kostet 7 Euro, ermäßigt 6 Euro.
    Der Film handelt von dem kurzen, wilden Leben der Paula Modersohn-Becker. Er zeigt eine lebenshungrige Frau, die gegen alle Konventionen um 1900 herum als Künstlerin arbeitet. Mehr...
  • Frauen und Macht - lokal und global, Internationaler Frauentag 2017 in Bonn/Frauenmuseum. Mehr...

Zukunft ist weiblich

Unter dem Motto "Zukunft ist weiblich" startet der Fernsehsender 3sat eine Themenwoche rund um den Internationalen Frauentag. Vom 6. bis 11. März erzählen mehr als 20 Beiträge davon, wie Frauen weltweit um ihre Rechte kämpfen.

Dabei werden Geschichten von Frauen aus Afghanistan, dem Libanon, Indien, Kambodscha, Kuba oder dem Senegal gezeigt. Auch prominente Frauen wie die Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai kommen zu Wort.

  • Es gibt noch viel zu tun in Deutschland
    Auch für Deutschland sehen die Programm-MacherInnen nach wie vor Handlungsbedarf in Sachen Frauenrechte: "Frauen werden nach wie vor oft für gleichwertige Tätigkeiten schlechter bezahlt als ihre männlichen Kollegen, sie sind es, die meist in prekären Beschäftigungsverhältnissen gefangen sind. Und auch das Erstarken eines ultrakonservativen Frauenbildes stellt die weibliche Selbstbestimmung zunehmend in Frage. Es gibt also noch viel zu tun."
  • Dokumentation zu Ehegattensplitting
    Die Dokumentation "Ehe-Bonus vor dem Aus?" widmet sich dem Ehegattensplitting. Denn im Steuerrecht hierzulande spiegelt sich das Rollenverständnis der 1950er Jahre wider, wonach sich Frauen um Haushalt und Kinder zu kümmern haben, während Männer die Versorgerrolle übernehmen. Im Widerspruch dazu stehen die Forderungen aus Politik und Wirtschaft sowie die Realität vieler Paare, die sich die Arbeit rund um Haushalt und Kinder teilen wollen oder es sich gar nicht leisten können, von nur einem Gehalt zu leben.
  • Modernisierung des Steuerrechts zugunsten von Kinderbetreuung In Gesprächen mit ExpertInnen namhafter Forschungsinstitute zeigt die Dokumentation von Sabine Jainski und Ilona Kalmbach auf, wie das Steuerrecht modernisiert werden könnte: "Eine erfolgreiche Reform (...) müsste das Existenzminimum des Ehepartners steuerfrei belassen - und es müsste Übergangsfristen geben, ähnlich wie bei der Rentenreform. Denn wir brauchen die Milliarden, die der Staat derzeit für das Splitting ausgibt, für qualitätiv und quantitativ bessere Kinderbetreuung für alle - nur so kann die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für alle Frauen und Männer gelingen."
Zum Programm

 

Get Together

Auf der ganzen Welt kommen an diesem Tag Frauen zusammen, um sich zu vernetzen, ihre Verbindungen zu stärken und von ihren Erfahrungen aus den verschiedenen Bereichen ihres Lebens zu berichten. Unser Anliegen ist es, Netzwerkkontakte und fachlichen Austausch zu fördern um gemeinsam voranzukommen.

Wussten Sie, dass...

  • nur 4 Prozent Frauen in den Vorständen der hundert größten Unternehmen in Deutschland sind?
  • Deutschland europaweit den geringsten Anteil von Frauen mit Kindern in Führungspositionen hat?
  • Frauen über 70 Jahre im Durchschnitt eine eigene Altersrente von rund 450 € erhalten?

Trotz der Erfolge der Frauenbewegung ist die tatsächliche Gleichstellung von Mann und Frau, so wie es Artikel 3, Absatz 2 des Grundgesetzes vorsieht, noch nicht realisiert.

Der Internationale Frauentag (IFT) ist immer noch notwendig, um Diskriminierungen sichtbar zu machen und frauenpolitische Rechte einzufordern. Aber er ist zugleich ein Tag, an dem Frauen mit Stolz auf das bisher Erreichte zurückblicken können, ein Grund zum Feiern.

Die Geschichte des Internationalen Frauentags

Der Internationale Frauentag (IFT) entstand im Kampf um Gleichberechtigung und Wahlrecht für Frauen. Initiiert durch Clara Zetkin (1857-1933) fand der erste IFT 1911 statt. Millionen von Frauen in Dänemark, Deutschland, Österreich, der Schweiz und den USA gingen wegen geschlechterbedingten Benachteiligungen auf die Straße. Ihre zentralen Forderungen waren das Recht auf Mitbestimmung und auf gleichen Lohn. Mit dem Streik der Textilarbeiterinnen in Sankt Petersburg am 8. März 1917 erhielt der IFT einen weltgeschichtlichen Aspekt. Er wird daher international am 8. März gefeiert.

Zurück