Stadtrat beschließt Anpassung der Hebesätze für Grundsteuer B und Gewerbesteuer

Der Rat der Stadt Königswinter hat in seiner Sitzung am 8. Juni 2026 die Anpassung der Hebesätze für die Grundsteuer B und die Gewerbesteuer beschlossen. Die Grundsteuer B wird zum 1. Januar 2027 auf 900 Punkte angehoben, der Hebesatz der Gewerbesteuer wird auf 520 Punkte festgesetzt.

Mit dieser Entscheidung reagiert die Stadt auf die angespannte finanzielle Situation, die derzeit zahlreiche Kommunen in Nordrhein-Westfalen betrifft. Nach Einschätzung des Städtetages Nordrhein-Westfalen befinden sich die Städte und Gemeinden in einer historischen Finanzkrise. Wesentliche Ursachen hierfür sind die steigenden Ausgaben der Kommunen sowie die Übertragung zusätzlicher Aufgaben durch Bund und Land, ohne dass die dafür erforderliche Finanzierung in vollem Umfang sichergestellt wurde.

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Abwechslungsreiches Programm beim Museumsfest

Am Samstag, den 11. Juli steigt im Siebengebirgsmuseum der Stadt Königswinter das diesjährige Museumsfest. Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf ein abwechslungsreiches Programm freuen: Los geht es um 14 Uhr mit Musik von Schülerinnen und Schülern der Musikschule. Zeitgleich starten die kreativen Mal- und Bastelaktionen für Kinder. Für sie steht auf dem Lord-Byron-Platz auch ein historisches Karussell bereit. Als besonderes Programm gibt es um 15.30 Uhr und um 16.30 Uhr für junge Besucherinnen und Besucher auch eine Abenteuer-Rallye in historischen Kostümen durch die Altstadt.

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Sprechstunde der Projektgruppe Computer & Internet im Juli

Die ehrenamtlich tätige Projektgruppe aus Aktiv im Alter „Computer & Internet” bietet im Juli 2026 ihre kostenlose Sprechstunde in Präsenz an. Eine vorherige Anmeldung zur Sprechstunde ist erforderlich. Die Gruppe hat sich zum Ziel gesetzt, über den verstärkten Einsatz von Computern und Internet älteren Menschen eine umfassende Teilhabe am digitalen Leben zu ermöglichen. Ob PC, Laptop, Tablet oder Smartphone – technische Fragen, E-Mails, Online-Käufe, Online-Banking oder Videoanruf mit Freunden und Familienangehörigen – wer Hilfe der Spezialisten braucht, kann sich gerne an die Gruppe wenden.

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Nadja Johnen als Beigeordnete der Stadt Königswinter gewählt

Der Rat der Stadt Königswinter wählte am Montag, den 8. Juni 2026, Nadja Johnen als neue Beigeordnete für das Dezernat II. Die 49-jährige Henneferin vervollständigt damit den Verwaltungsvorstand und verantwortet zukünftig das Ordnungsamt inkl. Feuerwehr und Rettungsdienst, das Sozialamt, das Jugendamt und den Bereich Schule und Sport.

Den Start bei der Stadt Königswinter werden Frau Johnen, die Stadt Königswinter sowie die Stadt Köln nun beraten, um einen guten Übergang zu schaffen.

Die studierte Diplom-Verwaltungswirtin arbeitet bereits seit 28 Jahren bei der Stadt Köln, hatte unterschiedliche Führungspositionen inne und leitet aktuell das Standesamt Köln mit mehr als 100 Mitarbeitenden.

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Gesichter des Wandels: Neue Kampagne macht Klimaschutz in Königswinter sichtbar

Eine Solaranlage auf der Garage, summende Bienen im naturnahen Garten, ein repariertes Lieblingsgerät oder die entspannte Fahrt mit dem E-Auto zur Arbeit: Nachhaltigkeit beginnt häufig nicht mit großen politischen Entscheidungen, sondern mit kleinen Veränderungen im Alltag. Genau diese Beispiele stehen im Mittelpunkt der neuen Kampagne „Gesichter des Wandels“, die jetzt in Königswinter startet.

Die Initiative macht nachhaltiges Engagement vor Ort sichtbar. Statt auf abstrakte Botschaften oder komplexe Fachinformationen zu setzen, rückt sie Menschen aus Königswinter in den Fokus, die bereits heute eigene Wege für mehr Klima- und Ressourcenschutz gefunden haben. Sie berichten von ihren Erfahrungen, ihren Beweggründen und den positiven Auswirkungen, die ihre Entscheidungen auf ihren Alltag haben.

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Zores mit Maloche und Mischpoke: Vom Rhein in die Welt – und zurück: Jiddisch in unserer Region

Kostprobe / Mi, 17.06.2026, 18 Uhr

Maloche, Schlamassel, meschugge – viele dieser Wörter gehören ganz selbstverständlich zu unserem Alltag. Was weniger bekannt ist: Sie stammen aus dem Jiddischen, einer Sprache, die ihre Wurzeln im mittelalterlichen Rheinland hat.

Mehr als 1000 Wörter haben ihren Weg in die deutsche Sprache und besonders in die rheinischen Mundarten gefunden. In ihrem Vortrag folgt Gabriele Wasser diesen Spuren – von den jüdischen Gemeinden am Rhein bis zu unserem heutigen Sprachgebrauch zwischen Bonn, Köln und dem Ruhrgebiet. Er zeigt, wie eng die jüdische Sprachgeschichte mit den rheinischen Mundarten verbunden ist und warum wir alle ein bisschen Jiddisch sprechen.

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Der Petersberg: Auf den Spuren von Steinhauern, Wallfahrern, Staatsgästen und einer Zahnradbahn

Historische Wanderung / Sa, 13.06.2026, 14 Uhr

Der Petersberg kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken: als keltisch-germanische Fliehburg, mittelalterliche Klosteransiedlung und Wallfahrtsort. Bis um 1900 wurden hier Steinbrüche für den Abbau von Basalt betrieben. Seit 1889 existiert ein exklusives Hotel, zeitweise fuhr eine Zahnradbahn auf den Gipfel. Nach dem Zweiten Weltkrieg war das Berghotel Sitz der Alliierten Hohen Kommission und seit den 1950er Jahren als Gästehaus der Bundesregierung Residenz für zahlreiche Staatsoberhäupter. Noch heute ist das Hotel Schauplatz zahlreicher Konferenzen von nationaler und internationaler Bedeutung.

Verlauf der Wanderung: Vom Siebengebirgsmuseum über den teilweise steilen Bittweg zum Petersberg; von dort über den Dollendorfer Bittweg zurück nach Königswinter.

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Steinofenbrot aus dem Königswinterer Ofen

Fr, 12.06.2026

Jahrhundertelang war der Bau von Backöfen ein wichtiger Erwerbszweig in Königswinter. Das Spektrum dieser im Rheinland und bis nach Westfalen vertriebenen Öfen reichte von einfachen Hausbacköfen bis zu technisch ausgeklügelten gewerblichen Anlagen.

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Celtic Summer Tunes – Lieder und Balladen aus Irland

Am Sonntag, den 21. Juni, um 16 Uhr lädt die Musikschule der Stadt Königswinter zum Konzert „Celtic Summer Tunes – Lieder und Balladen aus Irland“ in die Halle Haus Bachem in der Königswinterer Altstadt ein. Das Publikum erwartet ein abwechslungsreiches und stimmungsvolles Programm mit traditionellen Balladen und Folksongs von der Grünen Insel.

Das 2025 gegründete Ensemble für irische Musik unter der Leitung von Elke Limbach hat ein vielseitiges Repertoire erarbeitet.

Das Konzert bietet Fans traditioneller Folkmusik ebenso wie neugierigen Zuhörerinnen und Zuhörern die Gelegenheit, die Klangwelt irischer Musik live zu erleben. Der Eintritt ist frei.

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