Stadt Königswinter beteiligt sich am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

Laut Datenlage des Bundeslagebilds waren – polizeilich registriert – 187.128 Frauen im Jahr 2024 in Deutschland von häuslicher Gewalt betroffen, ein Anstieg von 3,5% im Vergleich zum Vorjahr. Anlässlich des Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen am 25. November 2026 greifen die Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Königswinter das Thema auf.

Am Tag selbst beteiligen sie sich an einer Aktion der Gleichstellungsbeauftragten des Rhein-Sieg-Kreises im HUMA-Einkaufszentrum in Sankt Augustin, bei dem ein Informationsstand Auskunft über Hilfsangebote für Betroffene gibt sowie Einkaufstüten mit dem Slogan „Gewalt kommt uns nicht in die Tüte“ verteilt werden. Daneben haben die Königswinterer Gleichstellungsbeauftragen mit Unterstützung von Bürgermeisterin Heike Jüngling eine breit angelegte Informationskampagne zum Gewalthilfetelefon organisiert. „Gewalt darf keinen Platz in unserer Gesellschaft haben. Wir müssen hinsehen, sensibilisieren und Betroffenen Unterstützung anbieten. Es ist mir ein wichtiges Anliegen, dass wir als Stadt Königswinter hierzu klar Haltung zeigen“, betont Bürgermeisterin Heike Jüngling.

Neben Bannern am Zaun des Klärwerks und Betriebshofs sowie ggf. an den Kolonaden am Rathaus in der Altstadt werden die Gaststätten und Sportvereine in Königswinter sowie die städtischen Flüchtlingsunterkünfte mit Hilfetelefon-Aufklebern für die Damentoiletten bzw. -umkleiden versorgt. Zudem wird am Haus Bachem die Fahne „Frei leben ohne Gewalt“ gehisst. Weiterhin wurde die orange Bank in der Rheinallee von den Schülerinnen und Schülern des Carl-Reuther-Berufskollegs aus Hennef neu gestrichen, so dass diese wieder in neuem Glanz erstrahlt.

Sollte Bedarf an Informationsmaterial oder Stickern zum Gewalthilfetelefon bestehen, können sich Interessierte gerne an die Gleichstellungsstelle unter wenden.

Pressemitteilung, Königswinter, 03.11.2026