Änderung der Verkehrslage für Busse über 12 Meter in der Königswinterer Altstadt
Bedingt durch die Großbaustellen in der Altstadt hat sich die Verkehrslage erheblich verändert.
Grundsätzlich ist zu berücksichtigen, dass die Straßen im Altstadtkern, insbesondere in den Kurvenbereichen, sehr eng ausgebaut sind. Gleichzeitig werden Reisebusse und andere Großfahrzeuge zunehmend länger, breiter und größer. Aus diesem Grund dürfen Busse mit einer Länge von mehr als 12 Metern die Altstadt nicht befahren, da die erforderlichen Schleppkurven nicht vorhanden sind und die Fahrzeuge die Einmündungen nicht passieren können.
Bedauerlicherweise fahren dennoch regelmäßig Busse mit einer Länge von mehr als 12 Metern in die Altstadt ein. Dies führt insbesondere an den Einmündungen Hauptstraße/Drachenfelsstraße sowie Drachenfelsstraße/Grabenstraße dazu, dass die Fahrzeuge die Kurven nicht befahren können.
Um diesem Problem entgegenzuwirken, wurde für Reisebusse eine Umleitungsstrecke eingerichtet. Diese führt von der Rheinallee über die Steinmetzstraße und die Remigiusstraße zur Grabenstraße und ermöglicht auch längeren Fahrzeugen eine sichere Durchfahrt. Leider wird diese Verkehrsführung von den Busfahrern häufig nicht genutzt, vermutlich weil sie sich an Navigationsgeräten orientieren.
Bei einem Ortstermin wurden zusätzliche Maßnahmen geprüft. Ziel ist es, die Verkehrsführung weiter zu optimieren und Busse über 12 Meter weitestgehend aus der engen Straßenführung der Altstadt herauszuhalten. Zudem soll auch für den Fall Vorsorge getroffen werden, wenn Busse versehentlich in die Hauptstraße einfahren und diese den Bereich möglichst problemlos wieder verlassen sollen.
Besucherinnen und Besucher der Altstadt werden daher gebeten, die ausgewiesenen Umleitungsstrecken zu nutzen. Eine Übersichtskarte zur Verkehrsführung in der Altstadt gibt es unter www.koenigswinter.de/aufschwung-altstadt.
Pressemitteilung, Königswinter, 23.07.2026

