Klimagruppe Königswinter e. V. belegt ersten Platz beim Westenergie Klimaschutzpreis

Stadt Königswinter und Westenergie zeichnen ehrenamtliches Engagement für Umwelt- und Klimaschutz aus

Gewinnerprojekte erhalten Preisgeld von insgesamt 2.500 Euro
 

Nisthilfen bauen, Wasser sparen oder defekte Elektrogeräte reparieren, statt sie wegzuschmeißen – die Möglichkeiten, sich aktiv für den Umwelt- und Klimaschutz einzusetzen, sind vielfältig. Der Infrastrukturanbieter und Energiedienstleister Westenergie prämiert gemeinsam mit der Stadt Königswinter herausragende Klimaschutz-Projekte aus dem Jahr 2025.

Der erste Platz geht an die Klimagruppe Königswinter e. V. für ihre kostenlose Energieberatung für Privathaushalte in Königswinter und wird mit einem Preisgeld in Höhe von 1.250 Euro gefördert. „Unsere Preisträger zeigen eindrucksvoll, dass Klimaschutz direkt vor unserer Haustür beginnt, dass er mit kreativen Ideen Spaß machen kann und dass wir uns darin gegenseitig unterstützen können. Sie sind Vorbilder, an denen wir uns orientieren können. Auf dieses Engagement können wir in Königswinter stolz sein.“, sagte Bürgermeisterin Heike Jüngling.

Die Klimagruppe Königswinter e. V. bietet Privathaushalten in Königswinter eine kostenlose und unabhängige Energieberatung an. Ehrenamtliche Beraterinnen und Berater informieren individuell über Möglichkeiten zum Energiesparen und zum Einsatz erneuerbarer Energien. Im Zeitraum März bis Juni 2025 wurden 15 Beratungen durchgeführt, mit sehr positiver Resonanz. Mehrere Haushalte haben erste Maßnahmen umgesetzt.

Die Johann-Lemmerz-Schule begeistert mit ihrem Upcycling-Projekt nicht nur ihre Schülerinnen und Schüler, sondern auch die Jury des Klimaschutzpreises und erreicht Platz zwei.

Während der Projektwoche verwandelten die Kinder alte T-Shirts, Milchtüten und Gläser in neue, nützliche Produkte und bereiteten Hochbeete mit bienenfreundlichen Pflanzen auf. Das Projekt zeigt: Umweltschutz kann kreativ sein und Spaß machen. Für ihr Engagement erhält die Grundschule 750 Euro.

Auf dem dritten Platz, der mit 500 Euro prämiert wird, befindet sich die Nachbarschaftsinitiative Wärme im Quartier Königswinter Tal. Die Initiative hat eine Informationsveranstaltung zur regenerativen Wärme mit breit gefächerten Fachvorträgen eigenhändig organisiert. Ziel war es, die Bürgerinnen und Bürger über Möglichkeiten der klimafreundlichen Wärmeversorgung zu informieren, ins Gespräch zu kommen und gemeinschaftlich nach einer regenerativem Wärmelösung für das Quartier zu suchen. Dabei wurde neben der Nachbarschaft auch weitere Akteure wie die Stadtverwaltung, Energieberater und Versorgungsunternehmen zusammengebracht.

Klimagruppe Königswinter steht zur Auswahl der Klimaschutzheld*in

In einer letzten Runde sucht die Westenergie nun die Westenergie Klimaschutzheldin oder Klimaschutzheld. Das Projekt mit den meisten Stimmen erhält ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro. Damit werden drei herausragende Projekte des Klimaschutzpreises noch einmal gewürdigt. Ab dem 4. März können Interessierte online unter westenergie.de/voting-klimaschutzheld unter anderem für das Projekt aus Königswinter abstimmen. 

Lokale Lösungen für die kommunale Gemeinschaft 

Der Westenergie Klimaschutzpreis bietet eine Plattform für all jene, die ihre Visionen in die Tat umgesetzt haben. Für den Infrastrukturdienstleister sind kreative Ansätze heute wichtiger denn je. „Die globale Klimakrise braucht auch lokale Lösungen. Oft sind es gerade die Bürgerinnen und Bürger, die hier wertvolle Arbeit leisten und clevere Ideen entwickeln“, sagte Achim Loos, Kommunalmanager bei Westenergie. 

Seit 30 Jahren machen Westenergie und ihre Partnerkommunen im Versorgungsgebiet von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz mit dem Klimaschutzpreis vorbildliche Aktionen aus dem lokalen und regionalen Umfeld für die Öffentlichkeit sichtbar. Die Auszeichnung regt zum Nachahmen an und macht Mut, selbst aktiv zu werden. Insgesamt erhielten über 9.000 Projekte die Auszeichnung. Über die Preisträger entscheidet im Vorfeld eine Jury aus Vertretenden der Kommune und Westenergie. Voraussetzung ist, dass jedes eingereichte Projekt den Bürgerinnen und Bürgern einer Kommune zugutekommt. 

Pressemitteilung, Königswinter, 26.02.2026