Reden und Grußworte des Bürgermeisters

Bürgermeister Lutz Wagner nimmt neben seiner Tätigkeit als Verwaltungschef viele Termine und Aufgaben war. Dazu gehört die Repräsentation der Stadt Königswinter bei mannigfaltigen Veranstaltungen und Anlässen. Gemeinsam mit seinen drei Stellvertreter:innen (Jürgen Kusserow, Norbert Mahlberg und Silke Frink) steht er Vereinen, Initiativen, Organisationen und den Bürgerinnen und Bürgern zu direkten Gesprächen zur Verfügung.

Hier finden Sie eine Liste verschiedener öffentlich gehaltener Reden und verfasster Grußworte.

*Änderungen vorbehalten. Es gilt das gesprochene Wort.

Sehr geehrte Herr Schäffer,

sehr geehrte Damen und Herren,

ich setze den ersten Punkt direkt zu Beginn meines kurzen Grußwortes:

Von Ihrer Tagung verspreche ich mir zehn weitere Kilometer Glasfaser in Königswinter. Vielleicht könnten Sie an diesem Punkt Ihre guten Kontakte und Beziehungen spielen lassen.

Jetzt aber Spaß beiseite. Ich darf Sie im Namen der Stadt Königswinter recht herzlich zu Ihrer Verbandstagung begrüßen.

In Vorbereitung auf den heutigen Tag durfte ich mich Ihrem Berufsbild erstmal nähern. Ob in frühen Jahren die Fernmeldemechaniker, später die Fernmeldeanlagenlektroniker, und heute die Elektriker mit Fachrichtung Informations- und Telekommunikationstechnik.

Ihre Branche, Ihr Job war und ist die technische Ermöglichung von Kommunikation und Vernetzung der Menschen. Auf Neudeutsch das „connecting people“.

Dabei sitzt das Bild eines Fernmelders, der es sich bildlich in seinem Keller gemütlich gemacht hat noch tief. Dieses Bild verkennt, dass mit der Entwicklung neuer Technologien (Halbleiter, Computer, Software) und dem Aufbau von Kommunikationsnetzen durch Internet, Mobiltelefon und e-commerce die Kommunikations- und Informationsgesellschaft längst Realität geworden ist. Und in der Schlange drängelt schon die Wissensgesellschaft.

Wie schon die Übergänge von der Agrar- zur Industriegesellschaft ist auch der Übergang zur Informationsgesellschaft mit weitreichenden Auswirkungen auf die sozialen Beziehungen der Menschen, auf ihr Wertesystem, ihre Mobilität, oder ihr Freizeitverhalten verbunden. Als Verband haben Sie dies im Blick und bilden eine wichtige Interessenvertretung Ihres Berufsstandes, der sich mit den Zukunftsfragen unserer Gesellschaft und den Auswirkungen von Fortschritt auseinandersetzt.

In diesem Sinne, wünsch ich Ihnen gute Beratungen.

Vielen Dank.

Ihr Jürgen Kusserow

1. stell. Bürgermeister der Stadt Königswinter

Herzlichen Glückwunsch zu 30+2 Jahre Montessori-Kinderhaus in Oberpleis!

Ich freue mich sehr, liebe Jeannette (Punzel), liebe Janine (Birkel-Barmsen, Vorstandsvorsitzende), liebe Erzieherinnen und Erzieher, Eltern und – natürlich – liebe Kinder, dass ich an der heutigen Feier teilnehmen kann.

Im Namen der Stadt Königswinter möchte auch meine Kolleginnen und Kollegen vom Jugendamt und dem Trägerverband, den Fraktionsmitgliedern der Parteien in Königswinter und die Kooperationspartner des Montessori-Kinderhauses begrüßen. Schön, dass Sie alle gekommen sind.

„Es ist normal, verschieden zu sein.“

Die Worte von Richard von Weizsäcker – die ihr zu einem eurer Leitsprüche gemacht habt, mag ich gerne an den Anfang meiner Worte stelle. Wie wunderbar ist doch dieses Bild.

Und ich möchte auch gleich meine Anerkennung aussprechen für das langjährige erfolgreiche Wirken des Kinderhauses sowie für den großen Einsatz, den Erzieherinnen und Erzieher, engagierte Eltern und Förderer dieses besonderen Ortes in den vergangenen Jahren stets bewiesen haben.

Das Montessori Kinderhaus hat sich in den letzten 32 Jahren in Königswinter und darüber hinaus einen „guten“ Namen erworben. Damals mit 15 Kindern gestartet, bietet es heute in 2 Gruppen haben, Platz für 34 Kinder.

Am Anfang dieser erfolgreichen Entwicklung stand eine kleine Gruppe engagierter Eltern, die von der Montessori-Pädagogik überzeugt waren. Sie schlossen sich im Jahre 1990 zusammen und riefen die „Elterninitiative für ein integratives Montessori Kinderhaus" ins Leben. Das Kinderhaus sollte Vielfalt und Inklusion, als Herzstück der Montessori- Pädagogik, mit Leben füllen. So ging es damals und geht es heute darum, den unterschiedlichen Bedürfnissen des Individuums durch die Bereitstellung einer Vorbereiteten Lernumgebung gerecht zu werden.

Seit November 1992 hat das Kinderhaus in den alten Gemäuern des Probsteihofes, mitten im Herzen von Oberpleis, ein gemütliches Zuhause gefunden. Von Anfang an wurde großer Wert auf einen regen Austausch und eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern gelegt. Ihre Mitwirkung ist Konzept. Als Elterninitiative sind Sie – liebe Eltern – in besonderer Weise gefordert. Vielen Dank für Ihr Engagement.

Im Mittelpunkt stehen natürlich die Kinder. Sie finden hier eine Einrichtung vor, in der sie sich gut entfalten können, viel Förderung erfahren und sich ganz offensichtlich wohl (und ernst genommen) fühlen. Ich bin sehr froh über jede gute Kita und jede gute Schule in unserer Stadt. Gute Betreuung und die individuelle Förderung ist das Beste, was wir den Kleinsten in unserer Gesellschaft mitgeben können. Intakte Bindungen sind die Grundlage unseres sozialen Gefüges. Deshalb möchte ich Ihnen - EUCH, liebe Erzieherinnen und Erzieher, ganz herzlich für Ihr Wirken und Ihren großen Einsatz danken.

Dank sagen zum Jubiläum möchte ich aber auch allen Eltern, die die Kita ihrer Kinder so tatkräftig unterstützen.

Und ich wünsche Ihnen und euch, liebe Kinder, weiterhin viel Freude an diesem Ort. Ihr lebt die Vielfalt und die Gemeinschaft. Das spürt man.

Vielen Dank dafür.

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

liebe Abiturientinnen und Abiturienten,

liebe Eltern und andere Angehörige,

liebes Kollegium!

Wir feiern in diesem Jahr den ersten Abiturjahrgang der Integrativen Gesamtschule in unserer Stadt: Ich freue mich, dass ich heute hier sein darf.

Nun ist es also geschafft. Dies ist ein besonderer Tag in Ihrem Leben, dem Ihrer Eltern und Freunde. Aber natürlich auch für Ihre Lehrerinnen und Lehrer, die stets an Ihrer Seite waren.

55 Schülerinnen und Schüler haben den Absprung aus der „Hölle“ geschafft. Um es mit Ihrem Motto zu umschreiben.

Was mich dabei zusätzlich begeistert die Geschichten um eine Zahl, die die Besonderheit dieser Schule ausmacht. Unter den erfolgreichen Abiturienten finden sich 26 Schülerinnen und Schüler, die vor neun Jahren mit einer sogenannten Realschulempfehlung ihre Laufbahn hier in Oberpleis begonnen haben. Eine im wahren Sinne des Worts: reife Leistung!

In den letzten Tagen sind mir die Monate und Wochen der Diskussionen und Entscheidungen im Rat der Stadt zur Gründung dieser Schule nochmal sehr präsent gewesen. Gut, dass wir heute hier stehen können und gut, dass wir damals die richtigen Entscheidungen treffen konnten.

ABI DC – Highway from hell!

Livin' easy, livin' free,

Lockeres Leben, freies Leben

Asking nothing, leave me be,

Fragt mich nicht, lasst mich einfach in Ruh

 

Lockerheit und Ruhe ist also angesagt!

Und weiter:

Ich krieg das alles schon selbst hin

Ich brauche keinen Grund für das, was ich mache

Es gibt nichts, was ich lieber tun würde

Gehe runter - Partyzeit

Meine Freunde werden auch da sein

Kein Stoppschild, keine Geschwindigkeitsbegrenzung

Niemand wird mich aufhalten

Wie ein Rad werde ich weiterlaufen

Niemand wird mir in die Quere kommen

Ihr Abi-Motto, dass Sie an den berühmten Song der Rockband ACDC angelehnt haben, beschreibt es ganz gut:

Wirft euch dem Leben entgegen. Habt Freude an den Dingen – die leicht laufen, riskiert aber auch das Mühsame und stellt euch den Herausforderungen – die auf euch warten.


Mein persönliches Thema ist seit vielen Jahren der politischen Arbeit und heute als Bürgermeister die Verantwortung für die Menschen.

Wie kann Verantwortung füreinander aussehen, wie kann das Gemeinsame gestaltet werden?

Ich bin tief davon überzeugt, dass gute Bildung wichtig ist. Sie darf aber nicht in erster Linie von gesellschaftlichen Bedürfnissen oder den Anforderungen der Wirtschaft und des Arbeitsmarktes ausgeht. Zuallererst hilft gute Bildung uns, das zu entwickeln, was in jedem einzelnen von uns steckt. Bildung bedeutet also nicht nur Wissen und Qualifikation, sondern auch Orientierung und Urteilskraft. Bildung gibt uns einen inneren Kompass. Sie befähigt uns, zwischen Wichtig und Unwichtig und zwischen Gut und Böse zu unterscheiden.

Unser ehemaliger Bundespräsident Horst Köhler hat zur Bildung einmal ausgeführt: „Bildung hilft, die Welt und sich selbst darin kennen zu lernen. Aus dem Wissen um das Eigene kann der Respekt für das Andere, das Fremde wachsen. Und sich im Nächsten selbst erkennen, heißt auch: fähig sein zu Empathie und Solidarität. Bildung ohne Herzensbildung ist keine Bildung. Erst wenn Wissen und Wertebewusstsein zusammenkommen, erst dann ist der Mensch fähig, verantwortungsbewusst zu handeln. Und das ist vielleicht das höchste Ziel von Bildung.“

Übrigens ist auch Demokratie auf Bildung angewiesen. Unsere freiheitliche Gesellschaft lebt davon, dass mündige Bürgerinnen und Bürger Verantwortung für sich und für das Gemeinwohl übernehmen. Wer Populisten, Extremisten und religiösen Fanatikern widerstehen soll, braucht dafür Bildung.

Doch wie sieht es heute mit unserer persönlichen Freiheit aus?
Die freie Enzyklopädie Wikipedia definiert Freiheit wie folgt : "Freiheit (...) wird in der Regel verstanden als die Möglichkeit, ohne Zwang zwischen verschiedenen Alternativen auswählen und entscheiden zu können."

Oftmals lassen uns gesellschaftliche Strömungen gar nicht die Wahl, da es gar keine Alternativen gibt. Andererseits beugen wir uns in manchen Bereichen auch allzu gerne, weil wir nicht im Abseits stehen und die Alternativen vielleicht auch gar nicht wahrnehmen wollen, da diese uns unbequem erscheinen. Hier wird Freiheit oft ohne Zwang aufgegeben, nicht hinterfragt, wohin uns die Entwicklung führt und nur allzu gerne auf den fahrenden Zug oder den Pickup auf dem Highway aufgesprungen.

Vieles machen wir ganz freiwillig, aber sind wir uns der Konsequenzen immer bewusst?

Freiheit ist auch die Freiheit "Nein" zu sagen, gerade dann, wenn alle anderen "Ja" sagen. Dies gelingt uns dann ganz gut, indem wir innere und äußere Umstände reflektieren und zu rationalen Entscheidungen gelangen, an denen man das eigenes Handeln ausrichtet.

Liebe Abiturientinnen und Abiturienten, ich wünsche Ihnen die Kraft und das Rückgrat, diese Entscheidung immer wieder neu zu treffen und zu ihr zu stehen.

Ich möchte Ihnen Mut machen, über Ihr Leben und den weiteren Weg nachzudenken. Was sind Ihre Ideale? Wofür wollen Sie eintreten und sind Sie bereit, große Anstrengungen in Kauf zu nehmen? Gehen Sie mutig den Weg voran, den Sie für sich als den richtigen erkannt haben. Egal wie lang er ist, er fängt immer mit dem ersten Schritt an!

Liebe Abiturientinnen und Abiturienten, nun wartet das Leben außerhalb der Schule auf Sie und Sie alle werden die unterschiedlichsten Erfahrungen machen.

Ich wünsche Ihnen die Kraft, sich den Herausforderungen zu stellen, mit Enttäuschungen fertig zu werden und den Mut und den Willen zu haben, um für Ihre weiteren Erfolge zu kämpfen.

Livin' easy, livin' free,

Lockeres Leben, freies Leben


Morgen beginnt etwas Neues. Mischen Sie sich ein, machen Sie diese Erde zu einem besseren Ort.

Danke schön. Ihr Lutz Wagner

Jeder Mensch hat das Bedürfnis, glücklich zu sein, sich zu freuen. Aktives Musizieren, wie auch das bewusste Hinhören auf „Live-Musik“, also echtes, lebendiges Musizieren, zählen zu den besten Möglichkeiten, anderen Freude zu vermitteln und selbst Freude zu erleben.

„Wenn Musik mein Leben wird“. Im Motto des Tambourcorps "Siebengebirge" Thomasberg erfährt sich der einzelne im gemeinsamen Musizieren als wichtiger Teil einer Gemeinschaft. Er erlebt das Glück, unter Zurückstellung seines „Ich“ in und mit einem Ganzen etwas zu bewirken, was über ihn hinausgeht. Wo könnte eher Freundschaft entstehen als in einem solchen gleichgestimmten Zusammenwirken?

Die Freude, die Besinnung und die Freundschaft, die uns aus der Musik erwachsen, können auch die Verbundenheit über Grenzen hinweg stärken und der Idee eines friedlichen Miteinanders neue Impulse verleihen. Schon immer war die Musik international wie kaum etwas anderes. Musik ist eine gemeinsame Sprache über nationale und gesellschaftliche Grenzen hinweg. Aus dem gemeinsamen Musizieren erwächst Zusammengehörigkeitsgefühl, entsteht Gemeinschaft.

Der Tambourcorps "Siebengebirge" Thomasberg 1922 e.V. lebt diese Gemeinschaft, die nunmehr seit 100 Jahren besteht. Schon vor dem Gründungsjahr 1922 schlossen sich einige musikfreudige junge Männer unter der Leitung von Josef Büsgen zusammen und erlernten das Spielen mit Trommel und Flöte.

Nicht nur dem Tambourcorps gratuliere ich zu seinem Jubiläum, sondern auch ganz bewusst jedem einzelnen Mitglied zu diesem Zugewinn an Lebensqualität. Denn für mich gibt es da keinen Zweifel: Mit Musik hat man mehr vom Leben. In diesem Sinne wünsche ich noch viele Jahre erfolgreichen Wirkens.

Danksagen möchte ich im Namen der Stadt Königswinter für die vielen Jahre, in denen Sie, das kulturelle Leben unserer Stadt mit zahllosen Konzerten in unvergleichlicher Weise bereichert haben.

Ihr

Lutz Wagner

Meine sehr verehrten Gäste,
liebe Eltern und andere Angehörige,
liebes Kollegium!

liebe Abiturientinnen und Abiturienten,

Nun ist es also geschafft. Dies ist ein besonderer Tag in Ihrem Leben, dem Ihrer Eltern und Freunde. Aber natürlich auch für Ihre Lehrerinnen und Lehrer, die stets an Ihrer Seite waren.

80 Schülerinnen und Schüler haben ihr Abitur bestanden, darunter 28 mit einer 1 vor dem Komma. Drei Schülerinnen und Schüler haben sogar die Traumnote 1,0 geschafft. Eine, im wahren Sinne des Worts, reife Leistung!

Doch Abseits der Noten – so wie es das ABI-Motto "Jabi 5.3 - 53 Punkte sind noch kein Defizit." fordert – sind es neben den Noten die weiteren Leistungen, die Sie vollbracht haben.

Ich möchte gar nicht so arg in die letzten drei Jahre abschweifen. Dennoch darf auch an dieser Stelle festgehalten werden:

Die Pandemie hat Ihre Schulzeit – die Zeit in der Oberstufe – fest im Griff gehabt. Umso erfreulicher zu hören, dass sich viele von Ihnen in unterschiedlichster Weise engagiert haben. Ob im Sanitätsdienst, dem Schedrikchor, als Schülersprecherinnen und Sprecher, der Schülervertretung oder bei den Vorbereitungen für die Abiturfeierlichkeiten.

Mein persönliches Thema ist seit vielen Jahren der politischen Arbeit und heute als Bürgermeister die Verantwortung für die Menschen.

Wie kann Verantwortung füreinander aussehen, wie kann das Gemeinsame gestaltet werden?

Vieles machen wir ganz freiwillig, aber sind wir uns der Konsequenzen immer bewusst?

Liebe Abiturientinnen und Abiturienten, ich wünsche Ihnen die Kraft und das Rückgrat, in den kommenden Monaten und Jahren weiterhin die richtigen – die Ihnen entsprechenden - Entscheidungen zu treffen und zu ihnen zu stehen.

Ich möchte Ihnen Mut machen, über Ihr Leben und den weiteren Weg nachzudenken. Was sind Ihre Ideale? Wofür wollen Sie eintreten und sind Sie bereit, große Anstrengungen in Kauf zu nehmen? Gehen Sie mutig den Weg voran, den Sie für sich als den richtigen erkannt haben. Egal wie lang er ist, er fängt immer mit dem ersten Schritt an!

Liebe Abiturientinnen und Abiturienten, nun wartet das Leben außerhalb der Schule auf Sie und Sie alle werden die unterschiedlichsten Erfahrungen machen.

Werfen Sie sich dem Leben entgegen. Haben Sie Freude an den Dingen – die leicht laufen, riskieren Sie aber auch das Mühsame und stellen Sie sich den Herausforderungen – die nicht auf sich warten lassen.


Danke schön. Ihr Lutz Wagner

Sehr geehrte Gäste,

liebe Kooperationspartner der Aktion Heldenpass,

liebe Heldinnen und Helden,

Ich freue mich, Sie – und heute geht es ja insbesondere um euch - im Namen der Stadt Königswinter meine besten Grüße und Glückwunsche zu überbringen. Ein Schuljahr lang habt ihr zahlreiche Organisationen und Vereine ehrenamtlich unterstützt und dabei Einträge für euren Heldenpass gesammelt. Dieses Engagement ist nicht selbstverständlich und möchten wir heute gemeinsam würdigen.

Euer Engagement an über 35 Einsatzorten war vielfältig.

·      Mithilfe bei der Pflege des Natur- und des Nutzgartens „Drachenparadies“ in Niederdollendorf

·      Baumpflanzaktionen

·      Spiel- und Hilfsangebote für Seniorinnen und Senioren

·      Kinderbetreuung

·      Eintreten für eine saubere Umwelt

Dies sind nur einzelne Beispiele für das bunte und vielfältige Angebot, das ihr nutzen konntet.

Dieses Engagement ist unverzichtbar für unsere Gesellschaft, denn viele gemeinnützige Aufgaben wären ohne ehrenamtliche Helfer nicht immer zu bewältigen.

Ihr habt gezeigt, dass ihr euch für das Nebenan, für die Menschen, für unsere Umwelt stark macht. Dafür einen herzlichen Dank. Tragt eure Erfahrungen weiter, ermutigt und motiviert eure Freundinnen und Freunde – die Menschen um euch. Denn wer ehrenamtlich tätig ist, hilft nicht nur anderen, sondern profitiert auch selber davon.

Danke möchte ich den beteiligten Schulen, den zahlreichen Organisationen und Vereinen sowie den Koordinatoren diese tollen Projektes vom Forum Ehrenamt – allen voran Jochen Beuckers und Mia Schulz-Rittich -. Es ist wichtig, dass wir in Königswinter solch eine Struktur vorfinden, die es jungen Menschen ermöglicht ehrenamtlich in unserer Gemeinschaft zu wirken.


Vielen Dank.

Sehr geehrte Gäste,

liebe Absolventinnen und Absolventen,

liebe Eltern, Angehörige und Freunde,
liebes Kollegium!

Nun ist es also geschafft. Wir feiern heute 131 Schülerinnen und Schüler, die ihre Abschlusszeugnisse erhalten.

53 von ihnen erreichen die Fachoberschulreife mit Qualifikation zum Besuch der gymnasialen Oberstufe. Lassen Sie mich an dieser Stelle noch die Anzahl 13 ins Spiel bringen. Denn allein 13 waren es, die in der fünften Klasse hier an der Gesamtschule mit einer eindeutigen Gymnasialempfehlung gestartet sind.

Manchmal hilft uns doch die bloße Mathematik um zu verstehen, was Chancengerechtigkeit praktisch bedeutet.

Hier gelebt durch die Schulgemeinschaft der Gesamtschule.

Für mich sehr eindrucksvoll, wie erfolgreich in diesem Sinne viele von Ihnen durch die letzten Jahre gegangen sind.

Eine reife Leistung. Herzlichen Glückwunsch!

All jene, die das Leben als Spiel beschreiben, vielleicht als Ballspiel, möchte ich nun mit meinen Worten mitnehmen.

Tore oder Körbe fallen auf dem Spielfeld.

Tore fallen nicht auf der Tribüne. 

Sie - liebe Absolventinnen und Absolventen - kommen nun auf dem Spielfeld des Lebens an. Die Zeiten, wo Lehrkräfte als Vorturner vor grünen Tafeln den Tag einläuteten sind für viele von Ihnen nun endgültig vorbei.

Sie packen es ab Morgen anders an. Gehen Ihren Weg in der Oberstufe weiter oder starten eine Ausbildung.

Machen Sie Ihr Ding, gehen Sie Ihren Weg!

Zeigen Sie uns Ihre Leidenschaft, Ihr Gesicht, Ihren Wert – und Ihr Wert ist viel mehr, als selbst die besten Noten aussagen, die heute auf Ihrem Abschlusszeugnis stehen.

Diesen Weg zu wählen gelingt uns dann ganz gut, indem wir innere und äußere Umstände reflektieren und zu rationalen Entscheidungen gelangen, an denen man das eigenes Handeln ausrichtet. Liebe Absolventinnen und Absolventen, ich wünsche Ihnen die Kraft und das Rückgrat, diese Entscheidung immer wieder neu zu treffen und zu ihr zu stehen.

Seien Sie bei der Wahl aber auch leidenschaftlich.
Ich möchte Ihnen Mut machen, über Ihr Leben und den weiteren Weg nachzudenken.

Was sind Ihre Ideale?

Wofür wollen Sie eintreten und sind Sie bereit, große Anstrengungen in Kauf zu nehmen?

Gehen Sie mutig den Weg voran, den Sie für sich als den richtigen erkannt haben. Egal wie lang er ist, er fängt immer mit dem ersten Schritt an!

Morgen beginnt etwas Neues. Mischen Sie sich ein, machen Sie diese Erde zu einem besseren Ort.

Vielen Dank. Ihr Lutz Wagner

Sehr geehrte Damen und Herren!

Liebe Mitglieder der Löscheinheit Eudenbach!

In Vorbereitung auf Ihre heutige Jahreshauptversammlung ist mir nochmal die besondere Bedeutung Ihrer Arbeit vor Augen geführt worden.

Ihre Bereitschaft und Ihr Einsatz sind unsere Ruhekissen. Gäbe es Sie nicht, würden wir schlechter schlafen - aber nicht nur das.

Es darf nicht Selbstverständlichkeit sein, dass Sie im Notfall alles stehen und liegen lassen, damit anderen geholfen werden kann.

Im Namen der Stadt Königswinter möchte ich Ihnen für Ihre Zuverlässigkeit, Ihre Disziplin und Ihre Selbstlosigkeit bei der Ausübung des Ehrenamtes danken.

Ich verbinde damit den Dank für herausragende Leistungen, die einzelnen Betroffenen, aber auch der Gemeinschaft insgesamt zu Gute gekommen sind.

Sie wissen besser als wir anderen, wie breit und vielfältig Ihre Einsatzgebiete inzwischen geworden sind. Das Feuer abzuwehren, wie es Ihr Name signalisiert, dürfte zu einer Aufgabe von eher untergeordneter Bedeutung geworden sein. Das Anforderungsprofil hat sich mit den Jahren stark verändert. Aus der Mannschaft, die einst „nur Brände“ löschte, ist eine universelle Task-Force geworden, die fachkundig unterschiedlichste Gefahrensituationen bewältigt und für schnelle Hilfe sorgt. Technische Hilfeleistungen, Maßnahmen bei Unfällen mit Gefahrstoffen, aber auch der Einsatz bei Not- und Katastrophenfällen dürften häufiger gefragt sein als der Kampf gegen den "roten Hahn".

Die Löscheinheit Eudenbach lebt Verlässlichkeit und Mitsorge, ganz besonders aber auch denen nahegebracht, die im Laufe der Zeit in zumeist jugendlichem Alter dazu gestoßen sind. Sie sind eine der ältesten und qualifiziertesten Bürgerinitiativen unserer Gemeinde.

Mein Dank geht auch an die Arbeitgeber aber natürlich auch an die Partner, Familien und weiteren Angehörigen, die auf freie gemeinsame Zeit nicht selten verzichten müssen. Mit dem Einsatzrisiko leben müssen.

Ich wünsche Ihnen für heute gute Beratungen und freue mich Ihrer Sitzung beiwohnen zu können. Für die nahe Zukunft alles Gute.

Ihr

Lutz Wagner

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Bürgerinnen und Bürger unseres schönen Bockeroth!

Ich freue mich, Ihnen im Namen der Stadt Königswinter meine besten Grüße und Glückwunsche zu überbringen.

Dabei mag es etwas merkwürdig anmuten, einer Ortsgemeinschaft zu einem Dorfjubiläum zu gratulieren. Schaut man aber auf die 900-jährige Geschichte dieses Flecken Erde in Königswinter, dann wird einem sehr schnell bewusst, dass die Menschen – das Sie – etwas sehr Besonderes sind und Ihre Gemeinschaft mit viel Engagement und Nachbarschaftlichkeit gestalten – die Geschicke in die Hand nehmen.

In der aufgelegten Ortschronik, die mit viel Liebe und Detailkenntnis gestaltet wurde, springt dem Leser die Lebenseinstellung, die für Bockeroth sinnbildlich ist, direkt ins Auge. In diesem Jahr – auch mit leichter pandemiebedingter Verzögerung – feiern wir sehr zu recht das 900-jährige Bestehen. Wobei: Mit dem Bestehen und den neun Jahrhunderten ist das ja so eine Sache. Gut recherchiert können wir heute lesen, dass „Buchenrode“ in einem Dokument des Kölner Erzbischofs, das vom 6. Januar 1121 stammt, erstmals urkundliche Erwähnung findet. Allerdings sind bei den Bauarbeiten zur ICE-Strecke Ende der 90er Jahre unweit von Bockeroth Reste von Wohn- und Arbeitshütten aus der Eisenzeit vor mehr als 2000 Jahren gefunden worden.Gleichgültig wie alt die Ortschaft ist, die Menschen, die in ihr leben, machen Bockeroth so einzigartig.

Das zeigt sich etwa dadurch, dass die rund 750 Seelen in acht Vereinen des Ortes aktiv sind. Wobei: Streng genommen besteht ja Buchenrode, die Rodung im Buchenwald, aus der sich der Name Buckeroth und später das heutige Bockeroth entwickelte, aus drei Dörfern: Neben dem namensgebenden Hauptort das Fleckchen Friedrichshöhe, wo einst bis 2019 die Gaststätte „Op de Hüh“ stand, und das Dorf Düferoth.

Da der Gesamtort aber im Laufe der Jahre beständig, aber keineswegs ausufernd gewachsen ist, ist von der Dreiteilung von Bockeroth heute nichts zu sehen.

Das Dorfgeschehen lebt vom Gemeinschaftsgeist.  Jede Gesellschaft kann nur gut funktionieren, wenn die Menschen nicht nur eigene Ziele verfolgen, sondern auch zusammenwirken, wenn neben dem Einzelinteresse auch das Allgemeinwohl zum Tragen kommt.

Ich danke den vielen Aktiven unter Ihnen die Bürgergemeinschaft Bockeroth für diesen Gemeinschaftsgeist, den Sie verbreiten.

Und darum sage ich jetzt einfach nur:

Herzlichen Glückwunsch! Vielen Dank!

Ihr Lutz Wagner

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

liebe Abiturientinnen und Abiturienten,

liebe Eltern und andere Angehörige,

liebes Kollegium!

Wir feiern in diesem Jahr den ersten Abiturjahrgang der Integrativen Gesamtschule in unserer Stadt: Ich freue mich, dass ich heute hier sein darf.

Nun ist es also geschafft. Dies ist ein besonderer Tag in Ihrem Leben, dem Ihrer Eltern und Freunde. Aber natürlich auch für Ihre Lehrerinnen und Lehrer, die stets an Ihrer Seite waren.

55 Schülerinnen und Schüler haben den Absprung aus der „Hölle“ geschafft. Um es mit Ihrem Motto zu umschreiben.

Was mich dabei zusätzlich begeistert die Geschichten um eine Zahl, die die Besonderheit dieser Schule ausmacht. Unter den erfolgreichen Abiturienten finden sich 26 Schülerinnen und Schüler, die vor neun Jahren mit einer sogenannten Realschulempfehlung ihre Laufbahn hier in Oberpleis begonnen haben. Eine im wahren Sinne des Worts: reife Leistung!

In den letzten Tagen sind mir die Monate und Wochen der Diskussionen und Entscheidungen im Rat der Stadt zur Gründung dieser Schule nochmal sehr präsent gewesen. Gut, dass wir heute hier stehen können und gut, dass wir damals die richtigen Entscheidungen treffen konnten.

ABI DC – Highway from hell!

Livin' easy, livin' free,

Lockeres Leben, freies Leben

Asking nothing, leave me be,

Fragt mich nicht, lasst mich einfach in Ruh

 

Lockerheit und Ruhe ist also angesagt!

Und weiter:

Ich krieg das alles schon selbst hin

Ich brauche keinen Grund für das, was ich mache

Es gibt nichts, was ich lieber tun würde

Gehe runter - Partyzeit

Meine Freunde werden auch da sein

Kein Stoppschild, keine Geschwindigkeitsbegrenzung

Niemand wird mich aufhalten

Wie ein Rad werde ich weiterlaufen

Niemand wird mir in die Quere kommen

Ihr Abi-Motto, dass Sie an den berühmten Song der Rockband ACDC angelehnt haben, beschreibt es ganz gut:

Wirft euch dem Leben entgegen. Habt Freude an den Dingen – die leicht laufen, riskiert aber auch das Mühsame und stellt euch den Herausforderungen – die auf euch warten.


Mein persönliches Thema ist seit vielen Jahren der politischen Arbeit und heute als Bürgermeister die Verantwortung für die Menschen.

Wie kann Verantwortung füreinander aussehen, wie kann das Gemeinsame gestaltet werden?

Ich bin tief davon überzeugt, dass gute Bildung wichtig ist. Sie darf aber nicht in erster Linie von gesellschaftlichen Bedürfnissen oder den Anforderungen der Wirtschaft und des Arbeitsmarktes ausgeht. Zuallererst hilft gute Bildung uns, das zu entwickeln, was in jedem einzelnen von uns steckt. Bildung bedeutet also nicht nur Wissen und Qualifikation, sondern auch Orientierung und Urteilskraft. Bildung gibt uns einen inneren Kompass. Sie befähigt uns, zwischen Wichtig und Unwichtig und zwischen Gut und Böse zu unterscheiden.

Unser ehemaliger Bundespräsident Horst Köhler hat zur Bildung einmal ausgeführt: „Bildung hilft, die Welt und sich selbst darin kennen zu lernen. Aus dem Wissen um das Eigene kann der Respekt für das Andere, das Fremde wachsen. Und sich im Nächsten selbst erkennen, heißt auch: fähig sein zu Empathie und Solidarität. Bildung ohne Herzensbildung ist keine Bildung. Erst wenn Wissen und Wertebewusstsein zusammenkommen, erst dann ist der Mensch fähig, verantwortungsbewusst zu handeln. Und das ist vielleicht das höchste Ziel von Bildung.“

Übrigens ist auch Demokratie auf Bildung angewiesen. Unsere freiheitliche Gesellschaft lebt davon, dass mündige Bürgerinnen und Bürger Verantwortung für sich und für das Gemeinwohl übernehmen. Wer Populisten, Extremisten und religiösen Fanatikern widerstehen soll, braucht dafür Bildung.

Doch wie sieht es heute mit unserer persönlichen Freiheit aus?
Die freie Enzyklopädie Wikipedia definiert Freiheit wie folgt : "Freiheit (...) wird in der Regel verstanden als die Möglichkeit, ohne Zwang zwischen verschiedenen Alternativen auswählen und entscheiden zu können."

Oftmals lassen uns gesellschaftliche Strömungen gar nicht die Wahl, da es gar keine Alternativen gibt. Andererseits beugen wir uns in manchen Bereichen auch allzu gerne, weil wir nicht im Abseits stehen und die Alternativen vielleicht auch gar nicht wahrnehmen wollen, da diese uns unbequem erscheinen. Hier wird Freiheit oft ohne Zwang aufgegeben, nicht hinterfragt, wohin uns die Entwicklung führt und nur allzu gerne auf den fahrenden Zug oder den Pickup auf dem Highway aufgesprungen.

Vieles machen wir ganz freiwillig, aber sind wir uns der Konsequenzen immer bewusst?

Freiheit ist auch die Freiheit "Nein" zu sagen, gerade dann, wenn alle anderen "Ja" sagen. Dies gelingt uns dann ganz gut, indem wir innere und äußere Umstände reflektieren und zu rationalen Entscheidungen gelangen, an denen man das eigenes Handeln ausrichtet.

Liebe Abiturientinnen und Abiturienten, ich wünsche Ihnen die Kraft und das Rückgrat, diese Entscheidung immer wieder neu zu treffen und zu ihr zu stehen.

Ich möchte Ihnen Mut machen, über Ihr Leben und den weiteren Weg nachzudenken. Was sind Ihre Ideale? Wofür wollen Sie eintreten und sind Sie bereit, große Anstrengungen in Kauf zu nehmen? Gehen Sie mutig den Weg voran, den Sie für sich als den richtigen erkannt haben. Egal wie lang er ist, er fängt immer mit dem ersten Schritt an!

Liebe Abiturientinnen und Abiturienten, nun wartet das Leben außerhalb der Schule auf Sie und Sie alle werden die unterschiedlichsten Erfahrungen machen.

Ich wünsche Ihnen die Kraft, sich den Herausforderungen zu stellen, mit Enttäuschungen fertig zu werden und den Mut und den Willen zu haben, um für Ihre weiteren Erfolge zu kämpfen.

Livin' easy, livin' free,

Lockeres Leben, freies Leben


Morgen beginnt etwas Neues. Mischen Sie sich ein, machen Sie diese Erde zu einem besseren Ort.

Danke schön. Ihr Lutz Wagner

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Absolventinnen und Absolventen,

liebe Eltern, Angehörige und Freunde,
liebes Kollegium!

Nun ist es also geschafft. Wir feiern heute 82 Absolventinnen und Absolventen, 60 ausgestattet mit der Qualifikation zum Besuch der gymnasialen Oberstufe. Eine reife Leistung. Herzlichen Grlückwunsch!

Das Leben ist vielleicht wie ein Ballspiel. Die Tore oder Körbe fallen auf dem Spielfeld. Tore fallen nicht auf der Tribüne.

Sie kommen nun auf dem Spielfeld des Lebens an. Die Zeiten, wo Lehrkräfte als Vorturner vor grünen Tafeln den Tag einläuteten sind nun endgültig vorbei.

Ersparen Sie uns also bitte Insta- TickTok- oder WhatApp-Nachrichten und –Videos mit der Massage wie: „tut uns leid, irgendwie waren wir doch nicht so motiviert ...“

Zeigen Sie uns Ihre Leidenschaft, Ihr Gesicht, Ihren Wert – und Ihr Wert ist viel mehr, als selbst die besten Noten aussagen, die heute auf Ihrem Abschlusszeugnis stehen.

An etwas, an das Sie in den letzten Tagen und Wochen vielleicht öfters gedacht haben? Was anfangen mit meiner neuen „Freiheit“?

Lassen Sie es mich an dieser Stelle so sagen. Freiheit ist auch die Freiheit "Nein" zu sagen, gerade dann, wenn alle anderen "Ja" sagen.

Dies gelingt uns dann ganz gut, indem wir innere und äußere Umstände reflektieren und zu rationalen Entscheidungen gelangen, an denen man das eigenes Handeln ausrichtet. Liebe Absolventinnen und Absolventen, ich wünsche Ihnen die Kraft und das Rückgrat, diese Entscheidung immer wieder neu zu treffen und zu ihr zu stehen.

Ich möchte Ihnen Mut machen, über Ihr Leben und den weiteren Weg nachzudenken.

Was sind Ihre Ideale?
Wofür wollen Sie eintreten und sind Sie bereit, große Anstrengungen in Kauf zu nehmen?
Gehen Sie mutig den Weg voran, den Sie für sich als den richtigen erkannt haben. Egal wie lang er ist, er fängt immer mit dem ersten Schritt an!
Morgen beginnt etwas Neues. Mischen Sie sich ein, machen Sie diese Erde zu einem besseren Ort.

Vielen Dank.

Liebe Sebastianer,

liebe Mitglieder der Junggesellen Bruderschaft!

Sehr geehrte Damen und Herren!

Lieber Markus!

Liebe Gäste!

Ich freue mich außerordentlich heute bei Ihnen sein zu können. Die Pandemie hat Ihnen und uns in den vergangenen zwei Jahren einen deutlichen Strich durch das Gemeindeleben gemacht. Lassen wir Corona in diesen Stunden und Tagen etwas hinter uns.

Heute ist die Freude umso größer – ich wünschen Ihnen im Namen der Stadt Königswinter festliche Jubiläumstage.

Zu Ihrer Festschrift durfte ich bereits ein kleines Grußwort beitrage. Lassen Sie mich an dieser Stelle nochmal auf den Kern eingehen.

Die Idee der Brüderlichkeit war bereits in den Anfängen des Christentums ein Element, das die Gemeinschaft der frühen Kirche prägte und im Laufe der Jahrhunderte erhebliche Wandlungen erfahren hat. Dabei hat sich der Kern im Sinne eines solidarischen Miteinanders der Christen, im heutigen Sprachgebrauch wohl passender als "Geschwisterlichkeit" bis heute erhalten. 

Ich möchte gar kein Hehl aus meinem inneren Ringen mit Kirche und Glauben machen.

Dabei ist mir aber jenseits der persönlichen Auseinandersetzung mit den Herausforderungen der Institution Kirche folgendes ganz wichtig: die soziale Verantwortung für unser Gemeinwesen.

Kirchliche Bewegungen und Bruderschaften gehören zu den ältesten Vereinigungen im Rheinland. Hierzu zählt auch die Sankt Sebastianus Junggesellen Bruderschaft von 1672 Niederdollendorf am Rhein. Ihre Ausrichtung - der in der Regel an die Kirche gebundenen Bruderschaften – galt und gilt den sozialen Aufgaben im Gemeinwesen: Betreuung und Hilfe im Leben, bei Krankheit, in der Not und bei Tod.

Was in der Regel nach außen sichtbar wird, sind die geselligen Veranstaltungen zur Pflege traditionellen Brauchtums. Beides ist wichtig für das Leben der Menschen in einem Gemeinwesen. Im Namen der Stadt darf ich Ihnen recht herzlich danken.

Jean Jaurès, französischer Historiker, sozialistischer Politiker und Vertreter des Reformsozialismus Ende des 19. Jahrhunderts, sagte einmal:

„Tradition ist nicht das Bewahren der Asche, sondern das Schüren der Flamme“,

und Carl Friedrich von Weizsäcker (Physiker, Philosoph und Friedensforscher) stellte an anderer Stelle einmal fest:

„Tradition ist bewahrter Fortschritt, Fortschritt ist weitergeführte Tradition“.

Beide Sätze regen zum Nachdenken an. Die Asche ist das Vergängliche, die Flamme das Lebendige.

Auch Ihre Gemeinschaft trägt den Glauben genauso wie überlieferte Traditionen weiter.

Aber wir wissen auch, dass sich Zeiten ändern und damit auch die Art und Weise, wie wir mit den Dingen umgehen. Sie müssen zeitgemäß sein, denn nur so können wir die Flamme schüren, ansonsten bleibt nur Asche.

„350 Jahre im Dienst am Nächsten“ die Kurzform einer Beschreibung der Bruderschaft, wie sie nicht besser sein könnte. Das diese Junggesellen Bruderschaft tief in der Niederdollendorfer Ortsgemeinschaft verwurzelt ist, zeigt sich in vielen Bereichen, sei es auf gesellschaftlicher oder kultureller Ebene oder auch im Bereich sozial-karitativer Aktivitäten.

Ich danke Ihnen allen sehr herzlichen für den Dienst an Ihren Nächsten und wünsche Ihnen, dass Sie auch in Zukunft Menschen für ihre Sache begeistern können. Für die kommenden Tage aber auch veel Spaß an d’r Freud, wenn es gilt, traditionelle Bräuche zu pflegen und zu feiern.

Ihr

Lutz Wagner

Bürgermeister

Feuerwehrarbeit im Zeichen der Sicherheit und des Miteinanders hier bei uns in Königswinter!

Sehr geehrte Damen und Herren!

Liebe Mitglieder des Löschzugs Oelberg!

In Vorbereitung auf Ihre heutige Jahreshauptversammlung ist mir nochmal die besondere Bedeutung Ihrer Arbeit vor Augen geführt worden.

„Sie sind die, die reinlaufen, wo die anderen rausgelaufen kommen!“

Dabei darf es nicht Selbstverständlichkeit sein, dass Sie im Notfall alles stehen und liegen lassen, damit anderen geholfen werden kann.

Im Namen der Stadt Königswinter möchte ich Ihnen für Ihren Mut, Ihre Zuverlässigkeit, Ihre Disziplin und Ihre Selbstlosigkeit bei der Ausübung des Ehrenamtes danken.

Auf Sie – als Löschzug Oelberg – können sich die Menschen in Thomasberg, Heisterbacherrott, Bellinghausen, Bellinghauserhof, Bellinghauserhohn, Sonderbusch, Kellersboseroth, Hasenboseroth und Kloster Heisterbach verlassen.

Ich verbinde damit den Dank für herausragende Leistungen, die einzelnen Betroffenen, aber auch der Gemeinschaft insgesamt zu Gute gekommen sind. Ihre Bereitschaft ist unser Ruhekissen. Gäbe es Sie nicht, würden wir schlechter schlafen - aber nicht nur das.

Sie wissen besser als wir anderen, wie breit und vielfältig Ihre Einsatzgebiete inzwischen geworden sind. Das Feuer abzuwehren, wie es Ihr Name signalisiert, dürfte zu einer Aufgabe von eher untergeordneter Bedeutung geworden sein. Das Anforderungsprofil hat sich mit den Jahren stark verändert. Aus der Mannschaft, die einst „nur Brände“ löschte, ist eine universelle Task-Force geworden, die fachkundig unterschiedlichste Gefahrensituationen bewältigt und für schnelle Hilfe sorgt. Technische Hilfeleistungen, Maßnahmen bei Unfällen mit Gefahrstoffen, aber auch der Einsatz bei Not- und Katastrophenfällen dürften häufiger gefragt sein als der Kampf gegen den "roten Hahn".

Der Löschzug Oelberg lebt damit Verlässlichkeit und Mitsorge, ganz besonders aber auch denen nahegebracht, die im Laufe der Zeit in zumeist jugendlichem Alter dazu gestoßen sind. Sie sind eine der ältesten und qualifiziertesten Bürgerinitiativen unserer Gemeinde.

Mein Dank geht auch an die Arbeitgeber aber natürlich auch an die Partner, Familien und weiteren Angehörigen, die auf freie gemeinsame Zeit nicht selten verzichten müssen. Mit dem Einsatzrisiko leben müssen.

Ich wünsche Ihnen für heute gute Beratungen und freue mich Ihrer Sitzung beiwohnen zu können. Für die nahe Zukunft alles Gute.

 

Ihr

Lutz Wagner

Sehr geehrte Damen und Herren!

Liebe Frau Weiß, lieber Herr Kurscheid, Liebe Frau Quaas!

Liebe Gäste und Sponsoren!

Liebe Freundinnen und Freunde des „Drachenparadieses“!

Ich darf Sie im Namen der Stadt Königswinter sehr herzlich begrüßen. Es mag nicht schwer sein, Hausgärten und öffentliche Grünflächen mit relativ einfachen Maßnahmen wieder lebendig und artenreich zu gestalten. Dabei steht und fällt solch ein Projekt mit einem enormen Engagement der Menschen. Auf 700 qm wachsen hier einheimische Wildblumen und Blühstauden, eine Wildrosenhecke und Sträucher.

2011 ist die Idee auf Initiative der Arbeitsgruppe „Natur und Umwelt“ der Lokalen Agenda Königswinter entstanden aus einer einfachen Rasenfläche ein öffentlich zugänglichen Naturerlebnisgarten zu schaffen.

Ein wichtiges Zeichen für mehr Artenschutz im städtischen Raum. Dieser Platz, der mit viel Engagement von Frau Weiß und Herr Kurscheid, vielen Helferinnen und Helfern, Schülerinnen und Schülern der Drachenfelsschule gepflegt und gestaltet wird, weist Wege für die Gestaltung öffentlicher Flächen, steht für Bildung und nachhaltige Entwicklung. Er bietet Besucherinnen und Besuchern eine grüne Oase und Kindern wie Erwachsenen viele Entdeckungsmöglichkeiten. Alles in Allem eine runde Sache, die vom Engagement vor Ort lebt.

Ihr Fachwissen und Ihre Erfahrung sind goldwert. In Zukunft werden wir unseren städtischen Baubetrieb durch eine Kooperation durch ergänzende Fortbildungsmaßnahmen noch besser aufstellen und damit einen direkten Beitrag als Stadt für Artenvielfalt und ein verbessertes Mikroklima leisten.

Heute freue ich mich mit Ihnen auf ein tolles Rahmenprogramm und interessante Gespräche. Vielen Dank an alle – die diesen Tag organisiert und mitgestaltet haben. Mein besonderer Dank geht an den Kreis um Cornelia Weiß und Urban Kurscheid. Euch ist es zu verdanken, dass wir an diesem genialen Ort zusammenkommen.

Vielen Dank.

Ihr Lutz Wagner

Filme, Live-Musik, Maskenperformance, Tanz und eine Kunstausstellung, das ist Schulkultur 2022.

Die Produktionen sind das Ergebnis der Arbeit der IGS Oberpleis in den künstlerisch-musischen Kursen. Wir erleben; was Schüler*innen, junge Erwachsene, heute bewegt und wie sie die Auseinandersetzung damit durch verschiedenste künstlerische Mittel ausdrücken.

Ich kann der IGS Oberpleis nicht genug danken für diesen professionellen, vielfältigen, gleichzeitig großartig unterhaltenden und zum Denken anregenden Abend, der uns am 7. Juni um 19.00 Uhr in der Schulaula in Oberpleis erwartet. Sie zu unterstützen ist mir eine große Freude.

Seien Sie gespannt!

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Lutz Wagner

Bürgermeister

und

Schirmherr des Kulturabends „Digitale Schulkultur 2022“

Königswinter, im Mai 2022

Monsieur le Maire,

Mesdames et Messieurs, chers amis!

C'est une grande joie pour moi - de pouvoir vous accueillir à Königswinter!

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Berger,

meine sehr geehrten Damen und Herren, liebe Freunde!

Ich freue mich Sie bei uns in Königswinter begrüßen zu dürfen. Ihr Besuch dokumentiert die Verbundenheit unserer beiden Städte und seiner Menschen.

Heute beginnen Sie Ihre Reise zu uns an einem überregional bedeutsamen touristischen Ausflugsziel: Schloß Drachenburg. Daher erlaube ich mir, einige Worte zu diesem Ort zu sagen. Das Schloß ist nicht nur für unsere Region, sondern für den gesamten Mittelrhein von Bedeutung. Schloß Drachenburg hat landschaftlich – auf halbem Weg zum Drachenfels – und in Deutschlands ältestem Naturschutzgebiet eine unvergleichlich reizvolle Lage und eine Ausstrahlung. Das Schloss gilt als ein herausragendes Kulturdenkmal aus der Gründerzeit, bei dem viele Jahre die Expertenmeinungen auseinandergingen, ob der „Historismus“ als eigene Kunstform zu akzeptieren sei, oder es sich bei derartigen Bauwerken eben um doch nicht mehr als um „Kitsch“, oder ähnliches handelt. Dieser Streit ist jedoch bereits seit einigen Jahren zugunsten des Zugeständnisses eines eigenen Kunststils beigelegt.

Meine Damen und Herren – das ist gut so, denn jede Zeit hinterlässt Spuren in der Geschichte. Einer europäischen Geschichte – geprägt von einer besonderen Beziehung zwischen Franzosen und Deutschen. Diese Geschichte hat uns eines gezeigt: nur durch die Beharrlichkeit und den Mut der Menschen, Gräben zu überwinden und einander zu begegnen, ist Verständigung und Frieden möglich.

An dieser Stelle darf ich meine Erleichterung über den Ausgang der französischen Präsidentschaftswahl Ausdruck verleihen.

Ich bin davon überzeugt, dass wir nur gemeinsam einen angemessenen Beitrag zur Bewältigung der Herausforderungen Europas leisten können. Nationalismus und Rassismus treiben die Menschen auseinander, sind Gift für unsere Gesellschaften, für Europa.

In diesen Tagen werden wir in Europa schmerzlich daran erinnert, welch bedeutendes Projekt die Gründungsväter und -mütter nach dem 2. Weltkrieg geschaffen haben. 

Während meines Besuches bei unseren Freunden in Cognac im vergangenen November habe ich auf das besondere Friedensprojekt Europa verwiesen. Wenige Monate später steht ein Teil Europas in Flammen.

Auf unserem Kontinent endet damit endgültig die längste Friedensepoche seiner Geschichte.

Der Angriffskrieg gegen die Ukraine und das unfassbare Leid der Menschen ist uns nicht fern. Wir nehmen Anteil und helfen. Insbesondere Frauen und Kinder sind in den letzten Wochen gleichsam nach Cognac und Königswinter gekommen, es werden weitere kommen und unsere Unterstützung brauchen.

Ich bin davon überzeugt, dass wir als Europäerinnen und Europäer die richtigen Antworten gegen die Barbarei des Krieges geben können.

Mit Geschlossenheit unter den Völkern gegen die Despotie!

Mit Solidarität mit den Menschen – die unsere Unterstützung so dringend brauchen!

Mit der Unterzeichnung des Élysée-Vertrags zwischen Deutschland und Frankreich vor nunmehr fast 60 Jahren und der Unterzeichnung des Vertrags von Aachen im Jahr 2019 dokumentieren wir auf höchster Ebene unsere Freundschaft. Es sind aber viel mehr als Verträge und politische Übereinkünftige, die die Beziehung unserer beiden Länder prägen. Es sind die persönlichen Beziehungen zwischen den Menschen.

Eine wichtige Aufgabe kommt bei uns dabei den beiden Fördervereinen zu. Allen, die sich in den vergangenen Jahrzehnten engagiert haben, gilt mein herzlicher Dank.

Ich wünsche Ihnen für die kommenden Tage freundschaftliche Begegnungen. Seien Sie herzlich willkommen.

In diesem Sinn, vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

Vous êtes cordialement bienvenus.

Merci beaucoup pour votre attention!

Ich gratuliere Ihnen, liebe Mitglieder der Löscheinheit Niederdollendorf, zu Ihrem 123-jährigen Jubiläum.

„Sie sind die, die reinlaufen, wo die anderen rausgelaufen kommen!“

Es darf nicht Selbstverständlichkeit sein, dass die Wehrleute im Notfall alles stehen und liegen lassen, damit anderen geholfen werden kann.

Im Namen der Stadt Königswinter möchte ich Ihnen für Ihren Mut, Ihre Zuverlässigkeit, Ihre Disziplin und Ihre Selbstlosigkeit bei der Ausübung des Ehrenamtes danken.

Jubiläen sind üblicherweise ein Beleg dafür, dass sich jemand oder etwas über einen respektablen Zeitraum hinweg "über Wasser halten" konnte. Das ist schließlich keineswegs selbstverständlich, auch dann nicht, wenn es sich um etwas Gutes handelt.

Eine Feuerwehr hält sich - so könnte man es auch ausdrücken - dadurch über Wasser, dass sie andere, die dieses brauchen, zur rechten Zeit unter Wasser setzt. Sie haben das jetzt 123 Jahre getan - mit großem Erfolg. Sie, meine Damen und Herren von der Feuerwehr, können wirklich stolz sein auf sich und auch Ihre Vorgänger.

Sehr herzlich gratuliere ich Ihnen zum heutigen Ehrentag. Ich verbinde damit den Dank für herausragende Leistungen, die einzelnen Betroffenen, aber auch der Gemeinschaft insgesamt zu Gute gekommen sind. Ihre Bereitschaft ist unser Ruhekissen. Gäbe es Sie nicht, würden wir schlechter schlafen - aber nicht nur das.

Sie wissen besser als wir anderen, wie breit und vielfältig Ihre Einsatzgebiete inzwischen geworden sind. Das Feuer abzuwehren, wie es Ihr Name signalisiert, dürfte zu einer Aufgabe von eher untergeordneter Bedeutung geworden sein. Das Anforderungsprofil hat sich mit den Jahren stark verändert. Aus der Mannschaft, die einst „nur Brände“ löschte, ist eine universelle Task-Force geworden, die fachkundig unterschiedlichste Gefahrensituationen bewältigt und für schnelle Hilfe sorgt. Technische Hilfeleistungen, Maßnahmen bei Unfällen mit Gefahrstoffen, aber auch der Einsatz bei Not- und Katastrophenfällen dürften häufiger gefragt sein als der Kampf gegen den "roten Hahn".

Die Löscheinheit Niederdollendorf hat seit ihrer Gründung Verlässlichkeit und Mitsorge gelebt, ganz besonders aber auch denen nahegebracht, die im Laufe der Zeit in zumeist jugendlichem Alter dazu gestoßen sind. Sie sind eine der ältesten und qualifiziertesten Bürgerinitiativen unserer Gemeinde.

Heute ist ein würdiger Anlass, Ihnen allen für diese Dienste am Einzelnen und an der Gesellschaft öffentlich Dank auszusprechen.

Mein Dank geht auch an die Arbeitgeber aber natürlich auch an die Partner, Familien und weiteren Angehörigen, die auf freie gemeinsame Zeit nicht selten verzichten müssen. Mit dem Einsatzrisiko leben müssen.

Ich tue dies gern und voller Hochachtung und hoffe, dass Ihr Vorbild und Beispiel weiterwirken mögen. Alles Gute für die Zukunft!

Ihr

Lutz Wagner

Sehr geehrter Herr Fuhr, lieber Wilbert!

Liebe Familie Fuhr!

Lieber Sebastian!

Sehr geehrte Damen und Herren!

Ich freue mich, Sie auch im Namen der Stadt Königswinter zu begrüßen.

Heute ehren wir gemeinsam einen Mann, der wohl seines Gleichen sucht. Das unerschütterliche und lebendige Engagement von Wilbert Fuhr für den Oberhau - für die Stadt Königswinter - ist beispiellos. Herr Landrat Schuster konnte bereits einzelne Stationen Ihres Wirkens beschreiben. Daher möchte ich an dieser Stelle auf einen – mir sehr wichtigen Aspekt eingehen: Als Ritter vom Siebengebirge, langjähriger Kommunalpolitiker, der sich für den Oberhau und seine Menschen eingesetzt hat, haben Sie sich – lieber Herr Fuhr - hohe Verdienste für unser Gemeinwesen erworben. Bis heute bleiben Sie am Ball und bringen sich konsequent mit neuen Ideen und Engagement ein. Im Namen der Stadt Königswinter möchte ich Ihnen ausdrücklich und von Herzen danken und Sie zur Verleihung der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik beglückwünschen. Unser Gemeinwesen lebt von dem Einsatz und dem Engagement der Menschen. In Abwandlung von John F. Kennedy darf ich sagen: fragen wir nicht als erstes danach, was andere für uns tun können – fragen wir uns selbst welchen Beitrag wir persönlich für das Zusammenleben der Menschen in unserer Nachbarschaft, unserem Ortsteil, unserer Stadt tun können. Das ist gelebter Bürger:innensinn.

Aus eigener langjähriger Erfahrung darf ich sagen, solch ein Engagement braucht im familiären Umfeld eine starke Unterstützung. Umso mehr freue ich mich heute Frau Fuhr in unserer Mitte begrüßen zu können. Liebe Frau Fuhr, ohne Ihre große Unterstützung und Ihr Zutun wäre das Wirken Ihres Mannes „vielleicht“ nicht ganz so zu vergolden gewesen, wie an diesem Tag. Herzlichen Dank.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen den Blick für unser Gegenüber.

Ihr

Lutz Wagner

Sehr geehrte Frau Baltes – als Vertreterin der Gemeinschaft Königswinterer Künstler!

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Kunst- und Kulturfreunde!

Ich freue mich, Sie im Namen der Stadt Königswinter zu begrüßen und mit Ihnen in die Ausstellung „Die Elemente“ in unserem schmucken Haus – dem Siebengebirgsmuseum – eintauche zu dürfen.

In den kommenden zwei Wochen nehmen Sie – die 20 beteiligten Künstlerinnen und Künstler - uns mit auf eine inspirierende Reise der Kräfte.

Eine Auseinandersetzung mit den unterschiedlichsten Wahrnehmungen, Gedanken und Empfindungen in Collagen, Objekte, Plastiken und Skulpturen. Mit Feuer, Wasser, Erde, Luft – ergänzt um die östliche Sichtweise mit dem Element Metall.

Der Zeitpunkt – Frühlingsaufbruch, die Näckigkeiten des April, für Christinnen und Christen das bevorstehende Osterfest, die emotionalen und menschlichen Herausforderungen in dieser Welt: uns sehr nah die Tragödie des ukrainischen Volkes – der Männer, Frauen und Kinder – mag wohl nicht besser gewählt sein. Sind wir nicht alle Teil des Spiels der Elemente? Sind wir im unbegreiflichen auf andere Art herausgefordert!

Kunst kann da helfen, sie spiegelt gesellschaftliche Debatten wider, sie bietet Reibungsflächen zur Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit, sie weist über das alltägliche Geschehen hinaus. Kunst ist Ausdruck des menschlichen Daseins, sie bereichert unser Leben. Sie ermöglicht zu verstehen, was unverständlich erscheinen mag.

Vielleicht wird allgemein zu wenig darüber gesprochen, welchen Beitrag Kunst zur leisten im Stande ist. Mein besonderer Dank allen, die diese wichtigen Impulse setzen.

Sie, die Künstlerinnen und Künstler stehen in unterschiedlichster Weise dafür, dass Kunst eine herausragende Bedeutung für unsere Gesellschaft hat, auch für unsere Stadt.

In diesem Sinne, wünsche ich uns allen eine gute Reise. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

Ihr

Jürgen Kusserow

Liebe Gisela, lieber Kurt Volkert!

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Kunst- und Kulturfreunde!

Ich freue mich mit Ihnen „20 Jahre Meerkatze“ zu feiern. Im Namen der Stadt Königswinter einen herzlichen Glückwunsch zu 20 Jahren engagierter und inspirierender Kunst an diesem tollen Ort.

2001 haben Sie das alte Fachwerkhaus in der Meerkatzstraße vor dem Verfall gerettet und dabei unter Gestrüpp einen Teil der alten Stadtmauer von Königswinter entdeckt.

Seitdem ist das kleine Häuschen mit seinem Garten zu einem Ort für Entdeckerinnen und Entdecker geworden - für eine Unzahl von Kunstbegegnungen. Die Liste der heutigen Künstlerinnen und Künstler, die quasi das Cover der aktuellen Ausstellung zieren, kann sich im besten Sinne sehen lassen.

Sie stehen in unterschiedlichster Weise dafür, dass Kunst eine herausragende Bedeutung für unsere Gesellschaft hat, auch für unsere Stadt.

„Ist das Kunst, oder kann das weg?“

Dieser saloppe Spruch verkennt: Kunst kann gesellschaftliche Debatten widerspiegeln, sie bietet Reibungsflächen zur Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit, sie weist über das alltägliche Geschehen hinaus. Kunst ist Ausdruck des menschlichen Daseins, sie bereichert unser Leben.

In der Bewältigung der Corona-Krise wurde viel zu wenig darüber gesprochen, welchen Beitrag Kunst zur leisten im Stande ist. Mein besonderer Dank allen, die auf privater Basis aktiv werden und diese wichtigen Impulse setzen.

Dass sie Ihr Jubiläum mit einem wichtigen Spendenaufruf für ukrainische Flüchtlinge versehenen, hat mich in besonderer Weise gefreut. Es zeigt: Sie haben mitten in unserer Stadt ein Ort der Kunst und der wirklichen Begegnung geschaffen. Vielen Dank dafür.

Ihr

Lutz Wagner

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Herr D. Zimmermann!

Zur heutigen Jahreshauptversammlung des Hegerings Siebengebirge begrüße ich Sie im Namen der Stadt Königswinter alle ganz herzlich. Vielen Dank für die Einladung!

Das neue Jagdjahr steht bereits mit all der erwachenden Vegetation in den Startlöchern. Und die Herausforderungen scheinen sich nicht wesentlich geändert zu haben. Bereits in den vergangenen zwei Jahren standen Sie vor der Aufgabe die Afrikanischen Schweinepest und damit das Risiko einer weiteren Ausbreitung der Krankheit – zwar nicht auf den Menschen, aber auf die Hausschweine, die daran sehr schnell sterben – in den Griff zu bekommen.

Ich wünsche Ihnen dabei wirklich aus Überzeugung viel Erfolg und danke Ihnen für Ihr großes Engagement.

Hier zeigt sich, dass die Jagd als eine unserer ältesten Kulturtechniken auch heute noch Sinn macht. Sie beutet natürliche Ressourcen nicht aus, sondern nutzt sie nachhaltig. Sie erfüllt einen gesetzlichen Leistungsauftrag zum Erhalt der Artenvielfalt und einer gesunden Tierwelt.

Leider kann von einem natürlichen Gleichgewicht in unserer zu sehr genutzten Kulturlandschaft schon lange keine Rede mehr sein.

Die Jagd hat in diesem Zusammenhang wichtige ordnende und regulierende Aufgaben, und sie geht Hand in Hand mit dem Tier- und Artenschutz in unserer Region. Jäger und Menschen, die sich für Natur-, Tier-, und Landschaftsschutz einsetzen, wirken da zusammen. Gemeinsam pflegen und verbessern sie die Lebensräume für wild-lebende Tiere, egal ob jagdbar oder geschützt. Ich freue mich daher insbesondere über Ihr Engagement zur Kitzrettung, die in diesem Jahr intensiviert werden soll.

Dazu habe ich Ihnen ein passendes Zitat mitgebracht, dessen Urheber ich leider – trotz angestrengter Recherche - nicht ausfindig machen konnte:

Jeder Naturschützer kann kein Jäger sein, aber jeder Jäger muss ein Naturschützer sein!

Und, meine sehr verehrten Damen und Herren, Jagd ist auch ein Stück „Kultur“. Die Diskussionen über die Sinnhaftigkeit der Jagd zeigen immer wieder, dass ein Großteil der Bevölkerung, leider auch bei uns, ein an der „Bambi“-Idylle Walt Disneys orientiertes Natur- und Tierbild in sich trägt. Hier ist verstärkt Aufklärungsarbeit erforderlich. Auf ihrem langen kulturgeschichtlichen Weg hat auch die Jagd viele Wandlungen erfahren. Heute versteht sich die Jagd als Teil der erstarkenden Natur- und Tierschutzbewegung.

Meine Damen und Herren, Sie wissen, „nicht jeder, der jagt, hat Weidmannsglück“, wie es in einem deutschen Sprichwort heißt. Dieses Glück prognostiziere ich Ihnen aber auch für die kommenden Jahre mit großer Zuversicht. In diesem Sinne wünsche ich Weidmannsheil und freue mich nun auf eine angenehme und informative Jahreshauptversammlung mit Ihnen zusammen.

Vielen Dank!

Sehr geehrte Damen und Herren!

Liebe Frau Reicheneder-Müller!

Liebe Bienenfreundinnen und –freunde!

Eines vorweg: der Lindenblütenhonig ist mir persönlich der Liebste!

Zur heutigen Aktion des Imkervereins Siebengebirge begrüße ich Sie im Namen der Stadt Königswinter alle ganz herzlich. Vielen Dank für die Einladung!

125 plus 1! Ein stolzes Alter, das man Ihnen gar nicht ansieht. Oder doch? In Vorbereitung auf den heutigen Tag bin ich nochmal hinab ins Archiv gestiegen. Siehe da: Ihre Geschichte währt lang und dennoch sind mit der Zeit gegangen.

Am 26. Juli 1896 wurde der Verein unter dem Namen „Bienenzuchtverein Oberpleis“ gegründet. Er erhielt 1981 seinen neuen Namen mit neuer Satzung und Eintrag ins Vereinsregister der Stadt Königswinter und wurde als gemeinnützig anerkannt.

Ihr Verein führt über 100 Mitglieder. Zählt man die Zahl der gemeldeten Bienenvölker mit über 670, schrammen Sie an der 8-Hundertermarke. 

Was mich an Ihrem Hobby und Ihrem Wirken so fasziniert, ist der unmittelbare Kontakt mit der Natur. Bienen leben so unmittelbar und direkt mit den Veränderungen unserer Umwelt, meistern diese.  Heute sind viele heimische Pflanzenarten definitiv auf die Bestäubung der Honigbiene angewiesen, ohne diese würden sie aussterben.

Ich habe ein kleines Zitat mitgebracht, es ist von Alber Einstein und es hat es in sich:
„Wenn die Bienen verschwinden, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben; keine Bienen mehr, keine Pflanzen, keine Tiere, keine Menschen mehr.“

Leider sind wilde Honigbienenvölker im Siebengebirge nach der Verbreitung der Varroamilbe Ende der 1970er Jahre ausgestorben. Honigbienenvölker haben zur Zeit in Europa nur eine Überlebenschance durch eine Varroa-Bekämpfung des Imkers.

In diesem Sinne – doch nicht so düster-, wünsche ich Ihnen mit Ihren Projekten – wie diesem heute -, der Vermittlung Ihrer Arbeit an die jüngeren Generationen und Ihrem Wirken im Sinne der Artenvielfalt und des Artenschutzes weiterhin viel Erfolg.

Vielen Dank!

Ihr Lutz Wagner

Feuerwehrarbeit im Zeichen der Sicherheit und des Miteinanders hier bei uns in Königswinter.

Das Anforderungsprofil hat sich mit den Jahren stark verändert. Aus der Mannschaft, die einst „nur Brände“ löschte, ist eine universelle Task-Force geworden, die fachkundig unterschiedlichste Gefahrensituationen bewältigt und für schnelle Hilfe sorgt. Darunter fallen ganz bestimmt die Einsätze auf der Bundesautobahn 3, für die die Löschgruppe Ittenbach seit 37 Jahren zuständig ist.

Die Männer und Frauen der Wehr haben gerade dort vielen Menschen in höchster Not geholfen, Unfalltrümmer beseitigt, auslaufende gefährliche Flüssigkeiten aufgefangen und manche wertvolle Transportladung vor einem Brand gerettet. Sicherlich soll nicht unterwähnt bleiben, mit welch’ dramatischen Bildern die Mannschaft konfrontiert wird … auch das muss verarbeitet werden!

Es darf nicht Selbstverständlichkeit sein, dass die Wehrleute im Notfall alles stehen und liegen lassen, damit anderen geholfen werden kann. Hier geht mein besonderer Dank an die Arbeitgeber aber natürlich auch an die Partner, Familien und sonstigen Angehörigen, die auf freie gemeinsame Zeit nicht selten verzichten müssen.

Die richtige Einsatzstruktur ist das „A“, ein modernes technisches Equipment das „O“ des Erfolges und ausschlaggebend für eine effektive und qualitätsvolle Aufgabenerfüllung. Beides ist in Ittenbach gegeben.

Darauf können Sie stolz sein ebenso auf die Tatsache, dass die 1967 gegründete Jugendfeuerwehr Ittenbach zu den ersten und damit ältesten Nachwuchsgruppen ihrer Art im Rhein-Sieg-Kreis gehört.

Daher einen herzlichen Dank  für Ihren Mut, Ihre Zuverlässigkeit, Ihre Disziplin und Ihre Selbstlosigkeit bei der Ausübung des Ehrenamtes.

Vielen Dank!

Ihr Lutz Wagner

Sehr geehrte Frau Pfarrerin Krüger!

Sehr geehrter Herr Pfarrer Klemp-Kindermann!

Sehr geehrte Frau Pfarrerin Royek!

Sehr geehrte Frau Superintendentin van Niekerk!

Meine sehr geehrten Damen und Herren!

Ich danke Ihnen im Namen der Stadt Königswinter für das Beiwohnen, bei diesem für Sie und so viele Gemeindemitglieder (fast 6.000) wichtigen Ereignis: dem Festgottesdienst und dem offiziellen Start für viel Veränderung.

Mit der Fusion der Ev. Kirchengemeinde Aegidienberg, des Bereichs Ittenbach in der Ev. Kirchengemeinde Königswinter, der Ev. Kirchengemeinde Oberpleis und der Bereiche Stieldorf-Birlinghoven der Ev. Kirchengemeinde Stieldorf – Heisterbacherrott zur Evangelischen Kirchengemeinde Siebengebirge blickt man nun 11 Kilometer und einem gewiss erweiterten Horizont auf den neuen Seelsorgebereich der Ev. Kirchengemeinde Siebengebirge mit Spannung und Neugier entgegen.

Wie ich aus Gesprächen erfahren konnte, folgte den ersten Schritten der Skepsis und der Unsicherheit schnell die Freude und ein zupackender Mut, die vielfältigen Angebote der Gemeindebereiche zu vernetzen. In schwieriger werdenden Zeiten wollen Sie ein starkes evangelisches Profil für die Region entstehen lassen. Eine enorme Herausforderung, Ihre „Gemeinde vor Ort“ auch weiterhin mit so viel Leben und Nähe zu füllen. Doch Sie sind gut vorbereitet und bauen auf verlässlichen und stabilen Fundamenten der kirchlichen Arbeit auf.

Ich wünsche Ihnen dazu viel Geschick, die innere Gelassenheit bei unwägbaren Herausforderungen und die Kraft aus Ihrem Glauben.

Lassen Sie es mich wissen, wenn Sie uns als Verwaltung und im Besonderen mich als Bürgermeister an den ein oder anderen Stellschrauben brauchen.

In diesem Sinne wünsche ich allen einen gelungenen Tag und viel Kraft für die kommenden Aufgaben.

Ihr Bürgermeister Lutz Wagner