Auf zum Drachenfels! Spaziergang gegen Rassismus

Die Ehrenamtlichen der Begegnungsstätte Grenzenlos (Stadt Königswinter) und Stabsstelle Integration laden zusammen mit dem Verein Schwarz-Gelben Fründe vom Drachenfels e.V. und dem Kommunalen Integrationszentrum des Rhein-Sieg-Kreises alle Bürgerinnen und Bürger zum „Spaziergang gegen Rassismus“ auf den Drachenfels ein: 6. September 2020, 11 Uhr; Treffpunkt: Marktplatz Königswinter

Bürgermeister Peter Wirtz wird mit den Bürger*innen bis zur Drachenfelsplattform gehen. Dort wird ein gemeinsames Foto mit allen Beteiligten als Zeichen gegen Rassismus gemacht. 

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Begegnungsstätte Grenzenlos öffnet zum 15. Juni 2020 wieder

Im Rahmen der Corona Lockerungen öffnet die Begegnungsstätte Grenzenlos eingeschränkt wieder ihre Türen für Ehrenamtliche und Besucher*innen.

Eine Terminvereinbarung zu den Sprechstunden und zur Teilnahme an den Programmen ist erforderlich. Dies kann telefonisch bei der Stabsstelle Integration unter der Telefonnummer 02244-998355 oder per E-Mail an integration@koenigswinter.de erfolgen. Das aktuelle Programm der Begegnungsstätte finden Sie in der Auslage der Rathäuser, auf der städtischen Internetseite sowie in den Prospektständern vor der Begegnungsstätte Grenzenlos, Hauptstraße 357, Königswinter-Altstadt.

Die Auflagen zum Betretungsgebot finden Sie im Gesundheits-und Hygienekonzept. Dieses liegt in der Begegnungsstätte Grenzenlos aus. Zusätzlich können Sie es hier einsehen.

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Bürgermeister Peter Wirtz lädt freiwillige Helfer in der Flüchtlings- und Integrationshilfe ein

Dank für ehrenamtliche Hilfe

Beim jährlichen Treffen lud Bürgermeister Peter Wirtz die Ehrenamtlichen in der Flüchtlings- und Integrationshilfe zum gemeinsamen Grillen, Kennenlernen und zum Austausch in den Garten des Haus Bachem.
Rund 120 Teilnehmer, davon viele, die einst selbst geflüchtet sind und sich nun engagieren, nutzten das Treffen, um von ihren Erlebnissen zu berichten: „Mir haben viele geholfen, und ich will etwas zurückgeben.”

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Meine Zukunft in Deutschland beginnt – jetzt!

Riesen Erfolg und großer Ansturm bei beruflicher Integrationsveranstaltung für Frauen mit Migrationsgeschichte im Rathaus Königswinter

Gerechnet hatte die Organisatorin der Stabsstelle Integration & ehrenamtliche Flüchtlinge, Sabine Bembenek, mit circa 20 bis maximal 50 Gästen im Rathaus Königswinter. Doch die Veranstaltung war noch lange nicht eröffnet, da standen schon die ersten Damen vor den Türen. Letztendlich kamen 114 Frauen aus 16 unterschiedlichen Ländern, um für sich Bewerbungen Lebensläufe und Passbilder erstellen zu lassen, und sich bei den 13 Ausstellern Informationen, Ratschläge und Hilfe zu holen.

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Königswinter ist bunt! Dîner en Couleur geht in die zweite Runde

Die Stadt Königswinter lädt herzlich zum Dîner en Couleur am 18. August 2019 ab 14 Uhr auf dem Marktplatz in der Altstadt ein. Der Eintritt ist frei, jeder ist willkommen und kann sich etwas Leckeres zu essen von Zuhause mitbringen und an einer langen Tafel, an der möglichst alle Platz finden sollen, ausgiebig und nach Herzenslust dinieren. Getränke können zu moderaten Preisen vor Ort gekauft werden. Sollte jemand den Picknickkorb vergessen haben, ist auch für diesen Fall vorgesorgt.

Auch in diesem Jahr wird es wieder ein gemeinsames Kinderprogramm von Ehrenamtlichen und der Stabsstelle Integration & ehrenamtliche Flüchtlingshilfe geben

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Selbstbehauptungskurs für Mädchen & Frauen

Am 11. und 12. September 2019 findet bereits zum dritten Mal ein Selbstbehauptungskurs für Mädchen und Frauen statt. Der Kurs wird jeweils von 12 Uhr – 15 Uhr im Haus Bachem, Drachenfelsstraße 4, 53639 Königswinter im 2. OG. durchgeführt. Angeboten wird die Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Stadt Königswinter (Stabsstelle Integration & ehrenamtliche Flüchtlingshilfe & Gleichstellung) und dem Trainer, Autor und MMA Sportler (spezielle Kampfsportart) Andreas Kraniotakes. Die Veranstaltung richtet sich an alle Mädchen und Frauen ab 14 Jahre. Es wird eine Kinderbetreuung und ein Mittagssnack angeboten. Die Teilnahme ist kostenlos.

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Sommer-Programm der Begegnungsstätte Grenzenlos

Ausflüge, Kino, Geschichten- oder Bastelnachmittage: Kostenfreie und offene Angebote für Kinder aus sozial benachteiligen Familien und für Flüchtlinge. Das Angebot richtet sich an Kinder. Eltern können den Ausflug begleiten.

Eventuelle Programm-Änderungen und Aktualisierung gibt es auch auf Facebook unter: „Königswinter Grenzenlos Begegnungsstätte“.

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2000 Euro für die Hausaufgabenbetreuung:

Gewinnsparverein Sparda-Bank West e.V. spendet für Lernunterstützung von Flüchtlingskindern in Stieldorf

Flüchtlingskinder benötigen aufgrund der häufigen Sprachbarrieren in den Unterkünften oftmals mehr Unterstützung im Bereich Sprache und Lernen. Um hier zu helfen entwickelten Frau Anja Krall von der Evangelischen Kirchengemeinde Königswinter Stieldorf-Heisterbacherrott, vertreten durch Pfarrerin Ute Krüger zusammen mit Frau Sabine Bembenek (Stabsstelle Integration und Flüchtlinge), ein Projekt zur Hausaufgabenbetreuung und  Nachhilfe.

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Integration vor Ort - Handlungspotenziale für Wohnraumversorgung und Arbeitsmarkt

Für Kommunen ist die Integration von Menschen mit Migrationsgeschichte ein zentrales Thema. Das verdeutlichten die angeregten Diskussionen auf einer Tagung im September, zu der der Städte- und Gemeindebund in die Räume der NRW.BANK in Düsseldorf eingeladen hatte. Probleme bereiten den Kommunen allerdings fehlender Wohnraum und die Integration in Ausbildung und Arbeit. Eine Reihe von Praxisbeispielen zeigte auf, mit welch pragmatischer Innovationskraft Städte und Gemeinden den neuen Herausforderungen begegnen.Zu Beginn der Tagung erläuterte zunächst Staatssekretärin Serap Güler aus dem Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration die Förderinstrumente des Landes. Neben der Integrationspauschale von 100 Millionen Euro und den bis zum Ende der Legislatur gesicherten Mitteln für die 54 Kommunalen Integrationszentren ob Güler Initiativen für die Integration in Arbeit und das Programm Einwanderung gestalten hervor, das die Zusammenarbeit aller beteiligten Akteure im Integrationsmanagement verbessern soll. Kritische Rückmeldungen zur finanziellen Belastung der Kommunen durch die Unterbringungskosten für Geduldete entgegnete Güler, das Land werde mit Blick auf die jüngst erhobenen Ist-Kosten bald eine Teillösung mit erheblichen Entlastungen für die Kommunen präsentieren.Umfangreiche HilfsangeboteMartina Lüdeke von der NRW.BANK stellte anschließend umfangreiche Hilfsangebote für Bau und Modernisierung von bezahlbarem Wohnraum vor. Für die NRW. BANK seien Städte und Gemeinden ein wichtiger Partner – auch im Bemühen private Investoren für den sozialen Wohnungsbau zu gewinnen.Der Praxisteil zeigte mehrere Beispiele für erfolgreiches und ideenreiches Vorgehen in NRW-Kommunen. Andrea Ritter aus Willich etwa erörterte, wie Stadtverwaltung und Politik den dezentralen Bau mehrerer Wohneinheiten nur für Flüchtlinge zu Akzeptanz verhelfen konnten. Anja Dick aus Paderborn stellte das Projekt Türöffner vor, in dem Tandems aus Haupt- und Ehrenamt Flüchtlinge und Vermieter erfolgreich bei der Vermittlung von Wohnungen unterstützen.Experten in der KommuneDen letzten Schwerpunkt der Tagung nahm das Thema Integration in Arbeit ein. Rolf Göbels und Maria Wigbers stellten das Förderprogramm IQ Netzwerk und seine Service-Angebote für Kommunen vor. Im Wesentlichen bietet das Netzwerk Beratungsexpertise für berufliche Anerkennungsverfahren und Qualifikationen an. Bei Bedarf kommen Experten zur Beratung in die Kommune. Ab 2019 soll ein Teilprojekt in der Trägerschaft von Arbeit und Leben NRW kostenfreie Schulungen für interkulturelle Kompetenzen beginnen.Aus der Praxis der Stadt Königswinter berichtete abschließend Sabine Bembenek. Mit inzwischen 500 ehrenamtlichen Helfern hat sich die Stadt eine großes Unterstützungsnetzwerk aufgebaut. Deren strategischer Einsatz ermöglicht es unter anderem, über einen klar strukturierten Prozess einen Arbeitsmarktzugang für Geflüchtete herzustellen – von der Wartefrist bis zur Arbeitserlaubnis.
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„Interkulturell orientiert“ – Landrat Sebastian Schuster verleiht Siegel an Königswinter und Niederkassel

Rhein-Sieg-Kreis (rl) – Interkulturelle Öffnung geht uns alle an – Verwaltungen, Institutionen und Organisationen; sie ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die derzeit in aller Munde ist. Den Worten Taten folgen lassen haben nun die beiden Städte Niederkassel und Königswinter, die heute von Serap Güler, Staatssekretärin für Integration im Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, Landrat Sebastian Schuster und dem Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände, Harald Klippel, das Siegel „Interkulturell orientiert“ verliehen bekommen. „Ich freue mich, dass Sie sich mit viel Engagement und Herzblut auf den Weg gemacht haben und ich Ihnen heute unser Siegel verleihen kann“, so Landrat Sebastian Schuster.Das Siegel „Interkulturell orientiert“ hat der Rhein-Sieg-Kreis gemeinsam mit den Integrationsagenturen des Caritasverbandes Rhein-Sieg e.V., des Diakonischen Werkes des Ev. Kirchenkreises An Sieg und Rhein sowie der Kurdischen Gemeinschaft Rhein-Sieg/Bonn entwickelt. Die beiden Städte Königswinter und Niederkassel haben beide ihre eigenen Konzepte entwickelt, die sich an den Rahmenbedingungen vor Ort orientieren. So hat die Stadt Königswinter es sich u.a. auf die Fahnen geschrieben, ihren Geschäftsbereich Soziales und Gesundheit neu zu strukturieren, um eine bessere Kommunikation zwischen den Fachbereichen im Sinne der Bürgerinnen und Bürger zu erreichen. Im neuen Organigramm ist dieser Tatsache Rechnung getragen. Auch werden Schulungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Erlangung interkultureller Kompetenzen angeboten und Ehrenamtsstrukturen weiter entwickelt. Auch die Stadt Niederkassel hat sich feste Ziele gesetzt, die teilweise schon erreicht sind. So gibt es auch dort regelmäßige Schulungen für die Mitarbeiterschaft; außerdem werden Ausschreibungstexte so gestaltet, dass sie Menschen mit Zuwanderungsgeschichte zu einer Bewerbung auffordert. In Zukunft sollen externe Sprachmittlerpools eingerichtet werden, auf die im Bedarfsfall zurückgegriffen werden kann. Deutlich wird bei beiden Städten, dass sie das Motto des Siegels „Wer verstehen will, muss manchmal die Perspektive wechseln“ verinnerlicht haben. Dass das Thema nicht nur im Rhein-Sieg-Kreis eine hohe Priorität hat, zeigte das landesweite Interesse an der Siegelverleihung im Siegburger Kreishaus. Rund 170 Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten den Ausführungen gebannt. Derzeit wird seitens des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen geprüft, ob eine landesweite Implementierung des Konzeptes möglich ist.
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