Stadtentwicklungskonzept (ISEK)

Anlass und Ziel

Der Planungs- und Umweltausschuss der Stadt Königswinter hat 2016 beschlossen, ein integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) erstellen zu lassen. Mit der Ausarbeitung wurde das Büro Planungsgruppe MWM aus Aachen beauftragt.

Mit dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) sollen konkrete Ziele und Maßnahmen der Stadtentwicklung für die nächsten 15 bis 20 Jahre formuliert werden. Das ISEK stellt die zentrale Leitlinie der Stadtentwicklungspolitik dar und bietet somit den strategischen Orientierungsrahmen für städtebauliche Projekte und Planungen in der gesamten Stadt Königswinter. Das ISEK bildet damit auch die zentrale Grundlage für die mittelfristig mögliche Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes.

In einem integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) werden aufbauend auf den bereits bestehenden Konzepten und Planungen alle wesentlichen planungsrelevanten Themen im Gesamtzusammenhang betrachtet. Dies betrifft insbesondere folgende Bereiche:

  • Siedlungsräumliche Entwicklung,
  • Wohnen,
  • Gewerbe und Wirtschaft,
  • Einzelhandel und Nahversorgung,
  • Technische und soziale Infrastruktur,
  • Verkehr und Mobilität,
  • Freiraum, Natur, Klima.

Vorgehen

Im Kern gliedert sich die Entwicklung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) in zwei wesentliche Arbeitsschritte. In einem ersten Schritt (Bestandsaufnahme und Perspektivensammlung) werden aktuelle Stärken und Schwächen sowie die möglichen Perspektiven für die Entwicklung der Stadt Königswinter analysiert und gebündelt dargestellt.
Darauf aufbauend sollen in einem weiteren Arbeitsschritt, Handlungsfelder und Leitlinien identifiziert und für die Handlungsräume konkretisiert werden. Am Ende des Prozesses sollen eine konkrete inhaltliche Entwicklungsstrategie für Königswinter bis 2030/2035 und eine Prioritätensetzung für die Umsetzung von Maßnahmen stehen (Rahmenkonzept).



Die Planungsgruppe MWM hat gemeinsam mit der Verwaltung die bestehenden Konzepte und Planungen (Grundlagen) gesichtet und eine Bestandsaufnahme einschließlich einer ersten vorläufigen Stärken-Schwächen-Analyse durchgeführt. Dieses Arbeitsergebnis soll nun mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutiert und weiterentwickelt werden (Bürgerbeteiligung).

Aus planerischer und analytischer Sicht wurde das Stadtgebiet dazu - analog zum Stadtmarketingprozess 2004 - in sieben Planungsräume aufgeteilt. Die derzeit 76 Stadtteile (Ratsbeschluss vom 19.12.1988) wurden den Planungsräumen wie folgt zugeordnet:
Planungsraum 1 Königswinter
Planungsraum 2 Dollendorf
(Niederdollendorf, Oberdollendorf, Römlinghoven)
Planungsraum 3 Stieldorf
(Bockeroth, Düferoth, Frankenforst, Freckwinkel, Friedrichshöhe, Heiderhof, Höhnerhof, Niederscheuren, Oberscheuren, Oelinghoven, Rauschendorf, Sonnenberger Hof, Stieldorf, Stieldorferhohn, Vinxel)
Planungsraum 4 Thomasberg/ Heisterbacherrott
(Bellinghauserhof, Heisterbacherrott, Kippenhohn, Sonderbusch, Thomasberg)
Planungsraum 5 Ittenbach
(Döttscheid, Gräfenhohn, Hüscheid, Ittenbach, Margaretenhöhe)
Planungsraum 6 Oberpleis
(Berghausen, Bellinghausen, Bennerscheid, Bönnschenhof, Dahlhausen, Eisbach, Elsfeld, Frohnhardt, Jüngsfeld, Hartenberg, Hasenboseroth, Höhnchen, Hünscheiderhof, Kellersboseroth, Neuglück, Niederbuchholz, Nonnenberg, Oberbuchholz, Oberpleis, Pleiserhohn, Pützstück, Rübhausen, Ruttscheid, Sand, Sandscheid, Siefen, Thelenbitze, Uthweiler, Wahlfeld, Wahlfelderhof, Waschpohl, Weiler)
Planungsraum 7 Oberhau
(Eudenbach, Eudenberg, Faulenbitze, Gratzfeld, Hühnerberg, Kappesbungert, Kochenbach, Komp, Kotthausen, Quirrenbach, Rostingen, Sassenberg, Schnepperoth, Schwirzpohl, Wilmeroth)

Zurück